die Liebe ungeschminkt

Tipps für Sie, liebe Leser

Ich möchte Sie vorab darauf hinweisen, dass der vorliegende Text kein kurzer Text mit ein paar schönen Worten über die Liebe ist, sondern ein Text, der auf Papier ausgedruckt insgesamt zirka 60 A4 Seiten umfasst. Diesen Text zu lesen also braucht Zeit, wohl auch etwas Hingabe und Liebe.

Der Text besteht aus 190 einzelnen Kapiteln, viele davon bestehen aus nur wenigen Worten oder Zeilen, andere wieder sind viel länger.

Alle Texte bringen meine Erfahrungen, mein Wissen, meine Beobachtungen und meine Erkenntnisse zur Liebe zum Ausdruck. Und es sind „nicht nur schöne“ und schon gar nicht „alles beschönigende“ Worte über die Liebe, sondern auch manches das vielleicht nachdenklich und betroffen macht.

Auch schreibe ich alle meine Texte immer in dem Bewusstsein, „so sehe ich das“, mit der Hoffnung, dass sie Anregungen sind für sie und der Einladung an sie darüber nachzudenken und dahingehend nachzuspüren wie das für sie ist.

Der vorliegende Text also ist nicht nur wie ein Gute-Nacht-Krimi zu lesen, sondern auch ein Übungstext zum Thema Liebe, damit wir alle lernen und uns weiterentwickeln, denn in letzter Wahrheit ist auch die Liebe nur ein Thema, selbstverständlich eines der wichtigsten und entscheidendsten, auf dem Weg zu Erkenntnis und Weisheit.

mein Wissen über die Liebe

Ich wurde im Jahre 1961 in Österreich geboren.
Ich war im Kindergarten, in der Volksschule, in der Hauptschule, im Gymnasium und meine Schulzeit schloss ich mit der Matura ab. Anschließend besuchte ich eine Berufsschule und erlernte einen kaufmännischen Beruf. Danach studierte ich Politikwissenschaft und Publizistik und schloss mein Studium mit Doktorrat ab.

Wenn ich mich rückblickend frage, was ich in den Schulen, in der Berufsschule und auf der Universität über die Liebe gelernt habe, dann kann ich das ganz klar und eindeutig beantworten, nämlich „Nix!“

Sollten höchstqualifizierte Pädagogen oder Wissenschaftler meine Zeilen lesen, werden sie nun möglicherweise einwenden, dass man in „Psychologe“ in der Schule und auf der Universität sehr wohl etwas über die Liebe lernt, dann antworte ich darauf, dass das in meiner Schulzeit, während meiner Ausbildung und auf der Universität sehr wohl so war wie oben beschrieben. Zudem habe ich über Jahrzehnte hinweg die öffentliche Diskussion über Bücher, Zeitungen, Radio, Fernsehen und schließlich das Internet sehr genau verfolgt und ich kann ruhigen Gewissens behaupten, in der Schule, auf der Universität und in der öffentlichen Diskussion spielt in unserer wissenschaftlich geprägten Zeit die Liebe keine Rolle, vor allem auch, wenn man den Stellenwert der Liebe mit anderen Themen vergleicht.

Mit anderen Worten, zum Ende des zwanzigsten Jahrhunderts hin spielte im bürgerlich demokratisch geprägten Österreich, in der von der Wissenschaft geprägten Schule und Universität die am meisten erschaffende, stärkste, schönste und wunderbarste Kraft auf diesem Planeten keine Rolle. Und bis heute, wir leben im zwanzigsten Jahr des neuen Jahrtausends, hat sich daran nichts geändert.

Erkenntnis: Für die Wissenschaft ist die Liebe unbedeutend!

Jetzt fragen sie geschätzte Leserin und geschätzter Leser sich bestimmt ganz erschreckt, wie ich mir denn anmaßen kann über die Liebe zu schreiben, wenn ich in der Schule, auf der Universität und über die Medien nichts über die Liebe gelernt habe?

Ha! An dieser Stelle werfe ich ihnen nun einen selbstbewussten und wissenden Blick zu und nach den nächsten Zeilen werden sie den Grund dafür verstehen. Denn, wenn Sie nur wüssten!

  • Wenn Sie nur wüssten wie viele Augenblicke, Sekunden, Minuten und Stunden ich im Unterricht anstatt den Lehrern und Professoren aufmerksam zuzuhören von den verschiedenen Mädchen und Frauen geträumt habe, dann wären Sie bestimmt ganz überrascht und verwundert, ausgenommen Sie selbst haben auch viele Augenblicke, Sekunden, Minuten und Stunden im Unterricht von ihren großen Lieben geträumt.
  • Den ersten Kuss erlebte ich mit Ricki, und wenn sie wüssten wie Ricki küssen kann, dann …
  • Mit Edith gab es dann schon mehr, aber darüber möchte ich hier schweigen, ich bin Edith jedenfalls sehr dankbar.
  • Und dann, beim Jugendcamp auf dem Gaberl sind Marlene und ich „miteinander gegangen“, wie man das damals so sagte.

Geschätzte Leserin und geschätzter Leser. Ich hoffe, Sie können mich als Schreiber über die Liebe akzeptieren, und wir alle sollten nicht vergessen und immer wieder daran denken, dass die Liebe niemals statisch und niemals objektiv ist, sondern immer ganz subjektiv und ganz persönlich, und dass wir alle bezüglich der Liebe ohnehin immer nur ganz unwissende und ganz hilflose Wesen sind.

Vielleicht ist das ja auch einer von vielen Gründen dafür, warum sich die Wissenschaft nicht wirklich mit der Liebe beschäftigt und nicht wirklich an das Thema herantraut, denn Wissenschaft wird von Wissenschaftlern gemacht, und auch die wirken im Vergleich zur Liebe wie winzig kleine Zwerge. Auch zukünftige Nobelpreisträger weinen vor ihren Laborgeräten, wenn die Angebetete sie nicht erhört und Nobelpreisträger werden zu einem Häufchen Elend, wenn die geliebte Ehefrau sie wegen einem Jüngeren verlässt.

Jedenfalls haben, wie ich meine, Wissenschaftler über die Liebe nicht mehr zu sagen als Sie geschätzte Leserin und geschätzter Leser oder Ich oder der berühmte Mann und die berühmte Frau auf der Straße.

du musst lieben lernen

Du musst lieben lernen, sagte mein spiritueller Lehrer zu mir.
Ich weiß nicht was er meint, aber ich weiß, dass er recht hat.

Liebe erbitten

Wer kann das?
Um Liebe bitten!

give me more!

love-love-love

Liebe erleben

Um Liebe zu erleben, muss man lieben!

Liebe erwecken

Wer andere liebt, erweckt Liebe in anderen,
und bekommt dann selbst Liebe von anderen.
Erläuterung: Das ist ein Prinzip und keine Ausschließlichkeit.

Liebe geben

Wer Liebe gibt, wird Liebe ernten.
Erläuterung: Das ist ein Prinzip und keine Ausschließlichkeit.

geliebte Menschen lieben

Menschen, die geliebt werden lieben.
Menschen, die geliebt werden lieben die, die sie lieben.
Erläuterung: Das ist ein Prinzip und keine Ausschließlichkeit.

Liebe und lieb

Liebende Menschen sind lieb!
Vor liebenden Menschen muss man sich nicht fürchten, man muss vor ihnen nicht flüchten, man kann ihnen vertrauen und man kann sich ihnen anvertrauen.
Liebende Menschen sind eine Freude, tun gut und sind heilsam.

Die Liebe ist nicht umsonst

Die Liebe ist das Schönste, Wertvollste und Wunderbarste auf diesem Planeten.
Das Wertvollste, Wunderbarste und Schönste aber gibt es nie umsonst.
Auch für die Liebe muss man etwas tun und man muss sich die Liebe verdienen.

Die Liebe und die Leistung

Liebe lässt sich nicht durch Leistung erzwingen.

Die Liebe gemessen in Rosen

Liebt ein Mann, der einer Frau dreißig Rosen schenkt, sie dreißig Mal mehr, als ein Mann die Frau liebt, der er drei Rosen schenkt?
Wohl nicht unbedingt, denn vielleicht schenkt der Mann der dreißig Rosen schenkt ja ständig allen möglichen Frauen dreißig Rosen.
Selbstverständlich wissen wir, dass man Liebe nicht so einfach messen kann, und doch tun wir es immer wieder.

Die Liebe und ihr Schlüssel

Lange Zeiten, oft und vielfach erleben wir die Liebe als Ohnmächtige.

Wir werden als Babys geliebt oder nicht geliebt. Wir werden als Kinder von den Mitschülern und Nachbarskindern geliebt oder nicht geliebt. Wir werden von den Lehrern geliebt oder nicht geliebt. Wir werden vom Chef geliebt oder nicht geliebt. Wir werden von den Menschen des anderen Geschlechts geliebt oder nicht geliebt.
Wir werden für unser Aussehen geliebt oder nicht geliebt.
Wir werden für unsere Begabungen, Leistungen, Arbeit, Einsätze, Kämpfe, Erfolge, Siege und Niederlagen geliebt oder nicht geliebt.
Wir werden für unser Sein geliebt oder nicht geliebt.
Wir werden als Kranke, Behinderte, Alte, Verarmte und Bedürftige geliebt oder nicht geliebt.
Wir werden als Politiker vom Volk geliebt oder nicht geliebt.
Wir werden als Prediger von den Menschen geliebt oder nicht geliebt.

Lange Zeiten, oft und vielfach erleben wir die Liebe als Ohnmächtige.

Aber für die Ohnmächtigen, für die welche nicht geliebt werden und welche die Liebe vermissen, gibt es einen Schlüssel zur Welt der Liebe.

Nicht auf die Liebe warten, sondern die Liebe geben.

Nicht auf die Liebe warten, sondern die Liebe geben.
Ein Blick rundum, und es zeigt sich unendlich vieles, dass geliebt werden kann und geliebt werden möchte. Pflanzen, Tiere, Menschen, wir selbst und unser Da-Sein.

Und was geliebt wird erweckt in dem Geliebten die Liebe, die dann verschenkt wird: Eine verdorrte Blume liebevoll betreut beginnt wieder zu blühen und erfreut. Eine geliebte Katze schenkt schnurrend heilende Behaglichkeit. Wenn man anderen Menschen Liebe schenkt, dann gibt es andere Menschen, die einen dafür, aber nicht nur dafür, lieben. Und wenn man sich selbst und das Da-Sein liebt, wird man ein liebender Mensch.

missing love

It´s cold outside!

Liebe und Wärme

Es ist kalt da draußen.

Da sind viele Egoisten.
Da sind viele Verbrecher.
Da sind viele Krieger, Eroberer und Jihadisten.

Die 1/2 Liebe

Wenn ich meine Frau anschaue, dann liebe ich sie nicht aus ganzem Herzen.
Wenn ich meinen Sohn anschaue, dann liebe ich ihn nicht aus ganzem Herzen.
Wenn ich meine Tochter anschaue, dann liebe ich sie nicht aus ganzem Herzen.
Wenn ich mich selbst im Spiegel anschaue, dann liebe ich mich selbst nicht aus ganzem Herzen.

Was tun?
Lieben lernen!

Fred liebt

Fred ist ein sehr liebender Mensch.

Fred liebt Sex und Frauen und überhaupt alles was geil ist.
Fred liebt Geld, Villen, Autos, Schiffe und Flugzeuge.
Fred liebt Fußball im Fernsehen.
Fred liebt deftiges Essen und teuren Alkohol.
Fred liebt Waffen, Kämpfe und Siege.
Fred liebt das Übervorteilen von Anderen.
Fred liebt das Ausbeuten von Anderen.
Fred liebt die Macht über Andere und das Quälen von Anderen.
Fred liebt sich selbst und alles was er besitzt.

Fred ist ein sehr liebender Mensch – oder?

nicht wirklich Liebe

Wer Liebe gibt,
und dafür erwartet und verlangt Liebe zu bekommen,
liebt nicht wirklich.

Liebe und zwingen

Immer wieder zwingen im Namen der Liebe die Einen die Anderen zu irgendetwas.
Aber, wenn man jemanden liebt, dann zwingt man ihm nicht seinen Willen auf, sondern lässt ihm seinen eigenen Willen.

Liebe und erzwingen

Die Liebe kann man nie erzwingen!
Man kann auch nicht mit einer Zange Luft zusammenpressen.

Liebe einfordern

Liebe einzufordern ist sinnlos, denn niemand liebt einen anderen, weil man es von ihm fordert und verlangt.
Man kann Liebe von anderen auch niemals erschleichen, erkaufen, erzwingen, erstehlen … niemals wirklich!

Liebe und Besitz

Andere Menschen haben zu wollen und besitzen zu wollen ist nicht Liebe, sondern Egoismus.

Liebe ist selbstlos

Und darum sagt im Filmklassiker „Casablanca“ Humphrey Bogart zu Ingrid Bergman:

Du steigst in die Maschine … und ich bleibe bei Renault bis die Maschine in der Luft ist … du steigst in das Flugzeug, mit Victor, denn du gehörst zu ihm … im Grunde wissen wir beide ganz genau, dass du zu Victor gehörst. Du bist Teil seiner Arbeit, du gibst ihm Kraft weiter zu machen.

Wie erbärmlich ist dagegen doch das tagtäglich von uns allen millionenfach gelebte: Ich liebe dich, also musst du …!

Erläuterung: Zunächst noch war Rick gekränkt, sah in László den Rivalen und wollte diesen loswerden. Doch dann bestand Rick darauf, dass Ilsa mit László geht. Er schickt sie weg, gerade weil er sie liebt und weil László ihrer, wie ihm scheint, stärker bedürfe als er. (Vgl. Wiki Film Casablanca)

Liebe liebt Freiheit

Wer in Liebe dem Geliebten die Freiheit schenkt,
wird oftmals vom Beschenkten dafür geliebt,
nicht immer aber in der Art und Weise, wie es sich der Schenkende wünscht.

Liebe schenkt Würde

Wer in Liebe dem Geliebten die Freiheit schenkt, handelt weise und würdevoll,
und wird dadurch selbst weise und würdevoll.

Liebe beschenkt

Liebe beschenkt immer fast alle: Die Gebenden und die Nehmenden!
Und die Neidigen, Eifersüchtigen, Hassenden etc., die durch die Liebe nicht beschenkt werden, sind selbst schuld.

Die Liebe im Angebot

Die Liebe ist immer da, sie ist allgegenwärtig, kostet kein Geld und jeder kann sie nehmen.
Es liegt an einem selbst, ob man die Liebe will oder nicht.

unendlich viel Liebe

Wenn man von der Liebe nimmt, wird sie deswegen nicht weniger.
Wie ist das möglich, sollten sich die Wissenschaftler fragen, es dann herausfinden und es uns dann erklären.

Liebe verweigern

Man kann sich der Liebe auch verweigern:
Nein, meine Suppe ess‘ ich nicht!’“
Nein, ich nehme keine Liebe und ich gebe keine Liebe.
Vgl. Der Struwwelpeter von Heinrich Hoffmann

Liebe und Neid

Viele sind neidisch auf die, die jemanden oder etwas lieben „können“.
Viele sind neidisch, wenn andere einander lieben.
Neidisch auf Liebe sind die, die zu wenig Liebe bekamen und bekommen und die nicht lieben können.

Liebe und Hass

Viele lieben den Hass.

Liebe bezähmt Hass

Weil ich die Liebe sehr liebe,
bezähme ich immer wieder den Hass,
wenn er versucht in mir aufzukommen und mich zu erfassen.

Das Gesetz der Liebe

Wer Liebe will, muss Liebe geben!
Ohne Geben gibt es kein Bekommen!

Das Geheimnis der Liebe

Die Liebe ist ein Wunder.

liebevoll und lieblos
Die Worte klingen fast gleich, und beschreiben doch etwas ganz Anderes.
liebevoll machen und lieblos machen
Man kann alles Machen liebevoll machen oder lieblos machen.
liebevoll zu Kindern sein oder lieblos zu Kindern sein
Die einen Kinder werden liebevolle Erwachsene. Die anderen Kinder werden lieblose Erwachsene.
Erläuterung: Das ist ein Prinzip und keine Ausschließlichkeit.
liebevolle Erwachsene oder lieblose Erwachsene
Liebevolle Erwachsene formen die Welt liebevoll. Lieblose Erwachsene formen die Welt lieblos.
Bitte! Bitte! Bitte! Ich möchte gerne in der liebevoll geformten Welt leben.

Wie sich die Liebe anfühlt

Von jedem Menschen zu jedem Menschen fühlt sich die Liebe anders an.
Es fühlt sich immer anders an und ist doch immer das Gleiche, nämlich die Liebe.
Aber wir wissen ja schon, die Liebe ist ein Wunder.

Die Ausdrucksformen der Liebe

Es gibt unendlich viele Möglichkeiten Liebe auszudrücken.

Liebe und Kunst

Wenn wir alle Texte und Bilder in denen es um Liebe geht verbrennen und löschen würden,
wenn wir alle Schau-Spiele in denen es um Liebe geht nie mehr darbieten würden,
wenn wir alle Musikstücke in denen es um Liebe geht nie mehr spielen würden,
dann bliebe von der Kunst wohl kaum mehr etwas übrig.

Künstler und Liebe

Wenn Künstler etwas über Liebe „sagen“, gehen manchmal ihre Botschaften rund um die Welt.

Bertha von Suttner: Die Waffen nieder
Elvis Presley: Love Me Tender
Pablo Picasso: Guernica

Die Qualität der Liebe

Die Liebe ist kein Monolith, es gibt sie in unzähligen Formen, Varianten und Schattierungen.

keine Liebe mehr

Manche Menschen sind so verletzt, enttäuscht und frustriert, dass sie glauben keine Liebe mehr zu empfinden.

Und doch lieben auch sie immer noch vieles.
Zum Beispiel das Brennen der Verletzung, das Festhalten an der Enttäuschung, die Dramatik der Frustration.
Und der Selbstmörder, der vor der Menge auf der Brücke steht um gleich in den Tod zu springen, liebt den Auftritt, auch wenn er ihn das Leben kostet.

ich liebe nicht mehr

Wenn das Leben schmerzt, dann sagen Menschen immer wieder: Ich kann nicht mehr lieben.

Aber sie lieben weiterhin Vieles, und wenn es nur die Schokolade ist, welche sie nachts unbeobachtet schmatzend genießen.

Eine Welt ohne Liebe

Eine Welt ohne Liebe wäre trostlos,
wir würden nirgends mehr Trost finden,
„bei“ niemandem mehr, „in“ nichts mehr und „bei“ nichts mehr!

Keine Welt ohne Liebe

Eine Welt die lebt kann es ohne Liebe nie geben, denn die Liebe ist es, die aufbaut und erschafft.
Und wenn es keine Kraft mehr gibt, die aufbaut und erschafft, dann gibt es auch keine lebende Welt mehr.

Liebe fast immer und fast überall

Liebe ist fast allgegenwärtig.

Liebe wirkt fast immer und fast überall, so umfassend und vielfältig, dass man es mit Gedanken und Worten nicht annähernd erfassen kann.

Wir lieben unsere Väter und Mütter.
Wir lieben unsere Babys und Kinder.
Wir lieben unsere Familien, Verwandten und Freunde.
Wir lieben die Menschen des anderen Geschlechts.
Wir lieben uns selbst.

Wir lieben unsere Heimat und wir lieben die Fremde.
Wir lieben das Bekannte und wir lieben das Unbekannte.

Wir lieben Menschen, Tiere und Pflanzen.
Wir lieben die Erde und den Himmel.
Wir lieben von der Natur Gegebenes und von Menschen Gemachtes.

Wir lieben das Tun und das Nichtstun.
Wir lieben das Arbeiten und das Erschaffen.
Wir lieben das Konsumieren und das Nützen.
Wir lieben das Schenken und das beschenkt werden.
Wir lieben das Verwöhnen und das verwöhnt werden.

Wir lieben Worte wie z.B. Liebe.
Wir lieben Sätze wie z.B. Ich danke dir.
Wir lieben Texte wie z.B. von F.F.
Wir lieben Bilder wie z.B. von Herbert Mayerhofer.
Wir lieben das Schauspiel wie z.B. Dinner for One
Wir lieben Musik wie z.B. von Jeff Buckley, Hallelujah.

Wir lieben Gott, immer in Demut.

action to get love

Täglich tun wir vieles, obwohl wir uns dessen meist gar nicht bewusst sind, um Liebe zu bekommen.

Wir schminken uns, kleiden uns modisch, trainieren uns, bilden uns, kultivieren uns … um geliebt zu werden.
Wir lernen und arbeiten, sind fleißig und engagiert …um geliebt zu werden.
Wir tun und erschaffen … um geliebt zu werden.
Wir kämpfen und erobern … um geliebt zu werden.
Wir helfen anderen … um geliebt zu werden.

action for love

Keine Gesellschaft und keine Wirtschaft würden funktionieren ohne die Liebe.

Die Liebe durchzieht unser Leben und unser Tun, obwohl wir uns dessen meist gar nicht bewusst sind.

Wir tun und erschaffen, in der Hoffnung, dass es geliebt wird: Nahrungsmittel. Essen. Gärten. Kleider. Häuser. Autos. Schiffe. Flugzeuge. Texte. Bilder. Kunstwerke. Schau-Spiele. Musik. Familienfeiern. Partys. Theorien, Philosophien …

Liebe und Wahrheit, Liebe und Lüge

Wir wollen geliebt werden, deshalb sagen wir die Wahrheit.
Wir wollen geliebt werden, deshalb erzählen wir Lügen.

Liebe erschafft

Liebe erschafft!
Hass zerstört!
(Vgl. F.F.)

Liebe macht lieb

Liebe macht lieb!
Hass macht hässlich!

Liebe macht schön

Liebe macht schön!
Ein liebendes Gesicht ist schöner als ein hasserfülltes Gesicht.

Die Liebe ordnet alles seinem wahren Wesen entsprechend.
Und dann ist eine zu lange Nase nicht mehr zu lang, sondern ein starker Ausdruck einer starken Persönlichkeit.

Liebe entspannt

Wenn man in Liebe ist, dann ist man entspannt.

zusammen in Liebe entspannt

Im Wettbewerb, im Streit und im Hass sind wir angespannt, immer bereit zu kämpfen, uns zu verteidigen und zuzuschlagen.
Menschen die einander lieben sind im Miteinander entspannt.

Liebe macht friedlich

Liebende Menschen sind friedliche Menschen.

Liebe macht alles gut

Wenn man liebt, dann ist immer alles gut.
Man selbst ist gut, die anderen sind gut, die Welt ist gut, alles ist gut.

Liebe macht nie krank

Beispiel 1:
Dieter liebt Karin.
Karin aber liebt nicht Dieter.
Jetzt sagt Dieter, dass er ganz krank ist vor Liebe nach Karin.
Aber Dieter irrt. Nicht die Liebe zu Karin macht ihn krank.
Krank macht ihn, dass er nicht bekommt was er will.
Wenn Dieter Karin wirklich liebt, dann wünscht er ihr nur das Beste, und wenn das Beste für sie ist die Liebe mit einem Anderen.

Beispiel 2:
Peter ist mit Anna seit zwanzig Jahren verheiratet und sie haben zwei Kinder.
Jetzt hat Peter sich in eine andere Frau verliebt, Anna und seine Kinder verlassen und ist zu dieser Frau gezogen.
Anna sagt, dass sie jetzt ganz krank ist vor Liebe nach Peter.
Aber auch Anna irrt: Nicht die Liebe zu Peter macht sie krank, sondern krank machen sie die Enttäuschung, die Angst, die Einsamkeit oder/und vieles andere mehr.

Erkenntnis:
Auch wer den Hass liebt und die Liebe hasst, erkrankt niemals an der Liebe, sondern am Hass.

Wenn die Liebe fehlt

Wenn die Liebe fehlt, dann fehlt den Menschen das Schönste, Wertvollste und Wunderbarste auf dieser Erde.

Wenn die Liebe fehlt, dann folgen Schwierigkeiten und Probleme.

Wenn die Liebe fehlt, dann werden viele deswegen ganz krank.

Liebe und Einsamkeit

Wer Liebe vermisst ist einsam.
Wer liebt ist nie einsam.

Die Sehnsucht nach Liebe

Es gibt viele verschiedene Süchte unter denen Menschen leiden und die das Leben von vielen Menschen zerstören: Sexsucht, Spielsucht, Trunksucht, Geltungssucht …
Dahinter aber steht meist, oft nicht bewusst, sondern unbewusst, die Sehnsucht nach Liebe.
Und Menschen mit schlechtem Charakter nützen die nach Liebe Süchtigen aus und bereichern sich an ihnen.

Liebe heilt

Liebe ist die heilsamste Kraft auf dieser Erde.

Liebe kann Körper, Seele und Geist heilen.
Liebe kann Pflanzen, Tiere und Menschen heilen.
Liebe kann Familien und Nationen heilen, aber Liebe kann nicht die Menschheit heilen, denn dazu gibt es viel zu viele böse Menschen.
Liebe kann auch nicht die Erde und das Universum heilen, denn man kann Steine und Energie nicht heilen.

Luft blasen mit Liebe

Wenn der kleine Bub hinfällt und das Knie blutet, dann weint er und ist pure Verzweiflung und Schmerz.
Wenn ihn dann die Mutter liebevoll in die Arme nimmt, und liebevoll ihren Atem auf das Knie bläst, dann ist schnell alles wieder vergessen und gut.
Es ist einfach wunderbar, ein bisschen Luft blasen mit Liebe heilt. Aber die moderne Wissenschaft und Medizin wissen darüber nichts und blasen ist auch keine anerkannte Heilmethode, vielleicht ja auch deshalb, weil die Medizin-Wirtschaft damit nichts verdienen kann.

Die Liebe ist großzügig

Die Liebe ist großzügig.
Der Egoismus ist geizig.
Der Hass ist zerstörend.

Die Liebe verleiht Flügel

Eltern können Berge versetzen, in Liebe für ihre Kinder.
Dann wird der Hügel einfach abgegraben und an anderer Stelle wieder aufgeschüttet.

Kinder können Flüsse stoppen, in Liebe für ihre Eltern.
Dann baut man einfach einen Staudamm.

Männer können Bäume ausreißen, wenn sie wissen, dass eine geliebte Frau sie liebt.
Waldarbeiter machen das jeden Tag.

Frauen können heilen, wenn sie wissen, dass ein geliebter Mann sie liebt.
Welcher Mann wird nicht seelisch gesünder, wenn er in den Armen seiner Geliebten liegt.

PS: „Red Bull verleiht Flügel“ ist der Werbespruch für einen Energy-Drink. Der Werbespruch wurde weltweit bekannt, der Energy-Trink wurde Millionen Male verkauft und der Chef der Firma wurde so zum reichsten Österreicher. Soweit ich das erkennen kann ist Herr Didi Mateschitz ein seriöser Geschäftsmann und ein guter Arbeitgeber. Und ich denke, sein Werbespruch „Red Bull verleiht Flügel“ ist bewusst oder unbewusst auch ein Ausdruck davon, dass er als Mensch, und wir wissen, dass kein Mensch fehlerlos ist, nicht zur finsteren Hölle, sondern zum lichten Himmel strebt.

Die Liebe macht bunt

Die Liebe macht das Leben und die Welt bunt und lebendig.

Die gekaufte Liebe

Ich liebe dich, haucht die junge hübsche Prostituierte dem alten hässlichen Freier ins Ohr,
und der Gockel glaubt ihr.

Die vorgespielte Liebe

Wer so tut als würde er lieben, um sich selbst etwas vorzumachen oder/und um andere zu täuschen, wird früher oder später entlarvt, meistens früher.

Die Liebe ist unberechenbar

Für Anton und sein Geschäft wäre es vorteilhafter Beate zu lieben, aber er liebt Christine.
Für Doris und ihre Herkunftsfamilie wäre es vorteilhafter Emil zu lieben, aber sie liebt Friedrich.

Die Liebe spielt ihre Spiele

Günter wollte immer eine Familie, Frau und Kinder.
Jetzt ist er alt und noch immer ledig und kinderlos.

Martin wollte immer ungebunden sein, Freiheit und die Welt kennen lernen.
Jetzt ist er seit 40 Jahren verheiratet, hat drei Kinder, zwei Schwiegertöchter, einen Schwiegersohn und 7 Enkelkinder.

Peter war sich ganz sicher, eines Tages heiratet er eine schlanke, sportliche und gebildete Frau.
Jetzt ist er mit Maria verheiratet, sie ist dick, unsportlich, kocht hervorragend und alle lieben sie – auch Peter liebt sie.

Liebe und Lügen

Auf Lügen kann man keine Liebesbeziehung aufbauen.
Lügen sind immer wie giftige Stachel in der Welt der Liebe.

Liebe und Sex

Liebst du mich noch, fragt Sie ihn zögerlich.
Wir haben doch dreimal die Woche Sex, antwortet er ihr.

Liebe machen

„Lass uns Liebe machen!“
Man kann Liebe nicht machen, man kann Sex machen und noch vieles andere mehr.
Aber niemals kann man Liebe machen, in keinem Kochtopf und in keinem Labor, die Liebe ist immer ein Geschenk.

Liebe und Eifersucht

Eifersucht ist nicht Ausdruck von wahrer Liebe, sondern von Angst oder Egoismus oder Gier,
und oft auch von allem zusammen.

Eifersucht kann Liebe erwecken

Peter und Karin sind seit zwanzig Jahren verheiratet.
Immer öfter sprach Peter in letzter Zeit von Scheidung.
Peter ist nicht mehr verliebt in Karin und nicht mehr zufrieden mit Karin.

Jetzt werfen sich Günter und Karin verliebte Blicke zu.
Und auf einmal spricht Peter nicht mehr von Scheidung, sondern ist sehr glücklich darüber, dass Karin seine Ehefrau ist.

Ps: Endgültig bewiesen ist damit nun auch, dass wir Menschen nicht ganz so intelligent sind wie viele von uns glauben!

Liebe und die erstickende Eifersucht

Überbordende Eifersucht erstickt jede Liebe.

das verliebt sein

Es ist wunderbar verliebt zu sein und eines der ganz großen Themen in der Zeit der Jugend.

Manche Menschen sind dann ganz verliebt in das Gefühl verliebt zu sein und werden süchtig danach. Dann ist gar nicht mehr so wichtig „wer“ „wen“ „wie sehr“ liebt oder nicht liebt, wichtig ist dann vor allem oder sogar ausschließlich nur mehr das Gefühl des verliebt seins.

die Liebe macht verletzlich

Karin ich liebe dich, willst du mit mir gehen?
Nein, mit dir nicht, niemals! Da würden mich ja alle meine Freundinnen auslachen!

Das Liebeswerben

„Willst du mich heiraten?“

Manche Männer sind sehr kreativ und phantasievoll, wenn sie fragen: „Willst du mich heiraten?“

Bei anderen geht das ganz nüchtern und so zwischendurch ab: „Was meinst du, sollen wir? Jetzt leben wir schon fünf Jahre zusammen und haben zwei Kinder. Es wäre vielleicht recht praktisch, wegen der Dokumente und Ämter.“

Über die Qualität der zukünftigen Ehe aber sagt das Liebeswerben gar nichts aus.

Mir selbst geht in diesem Zusammenhang dazu dann immer die Frage durch den Kopf, wie die, die das Außergewöhnliche und Prunkvolle und Spektakuläre so lieben und dementsprechend auch die berühmte Frage stellen und dementsprechend dann auch die Hochzeit gestalten, wie die dann mit dem oft doch recht nüchternen Ehealltag zurechtkommen?

Und mein persönlicher Eindruck ist, dass Ehen, die mit besonders spektakulärem Liebeswerben und besonders prächtigen Hochzeiten beginnen, immer wieder auch besonders schnell ein Desaster sind, schnell im tristen Ehealltag landen oder gar in der Scheidung. Ich vermute, dass es diesen Menschen oft mehr um die Selbstdarstellung, den Auftritt, die Show und die Wirkung auf andere geht, als um die wahre Liebe. Möglicherweise aber sind ja mein Eindruck und meine Vermutungen diesbezüglich falsch und alles ist ganz anders.

Ganz sicher aber ist, dass wir alle über eine Tatsache nichts wissen, nämlich, wie oft ernstgemeinte Liebeswerben abgewiesen werden.

Die Liebe offenbart uns

Wie wir lieben offenbart unseren Körper, unsere Seele und unseren Geist. Es zeigt unsere Intelligenz, unseren Charakter und unser seelisch-geistiges Niveau. Die Liebe offenbart uns schonungslos in unserer Gesamtheit.

Die Liebe vice versa

Männer die lieben bekommen Frauen die lieben.
Frauen die lieben bekommen Männer die lieben.
Männer die nicht lieben bekommen Frauen die nicht lieben.
Frauen die nicht lieben bekommen Männer die nicht lieben.
Eltern die lieben bekommen Kinder die lieben.
Eltern die nicht lieben bekommen Kinder die nicht lieben.
Kinder die lieben bekommen Eltern die lieben.
Kinder die nicht lieben bekommen Eltern die nicht lieben.

Wenn wir es immer wieder wiederholen, begreifen wir vielleicht eines Tages auch wirklich die tiefe dahinterstehende Wahrheit, und leben und handeln dann danach, und zwar nicht nur gelegentlich, sondern immer.

Die Wahrheit ist: Wir bekommen immer ganz genau die Eltern, die Partner und die Kinder, die wir verdienen!

Die Liebe in Indien und die Liebe im Westen

Kurz nach der Jahrtausendwende durfte ich für sechs Wochen in Indien sein.

Anders als viele andere Touristen reiste ich in dieser Zeit nicht von einem Ort zum Anderen, von einer Sehenswürdigkeit zur Nächsten, sondern lebte, abgesehen von einer kurzen Unterbrechung, für sechs Wochen in ein und demselben Dorf.

Und da bekommt man so einiges mit, was man als herumreisender Tourist üblicherweise nicht mitbekommt: Da bekommt man mit, wenn der Alte die Alte schlägt, weil sie schon wieder dem Nachbarn schöne Augen gemacht hat und da bekommt man mit, wenn die Alte den Alten schlägt, weil er schon wieder betrunken nach Hause gekommen ist.

Für mich war es eine sehr lehrreiche und schöne Zeit. Und eine unerwartete und besondere Freude empfand ich, weil ich in Indien einen sehr guten Freund gefunden habe.

Wir waren uns von Anfang an sympathisch, vom ersten Augenblick an hatte ich zu ihm mehr Vertrauen als ich es zu vielen Menschen in meiner Heimat habe und sehr schnell empfand ich ihn als wirklichen Freund. Im Stillen musste ich dann immer wieder in mich hinein schmunzeln: Da gibt es zirka 1,2 Milliarden Inder, zirka 8 Millionen Österreicher (damals) und wir zwei begegnen uns als hätten wir uns verabredet und würden uns schon immer kennen. (PS: Das tun wir auch, aber dazu muss man um die Wiederverkörperungen wissen.)

Mein Freund war 20 Jahre älter als ich, leider ist er schon verstorben, und immer wieder hatten wir lange Gespräche in denen wir über Gott und die Welt sprachen. Natürlich sprachen wir auch immer wieder über Mann und Frau – ich war damals im besten Mannesalter, wie man so sagt – und über die Liebe:

Und dann sagte ich: Wenn ein alter hässlicher Mann, zum Beispiel ein Europäer, eine junge hübsche Frau, zum Beispiel aus Indien, heiratet, dann wird sie ihn nicht wegen der Liebe heiraten, sondern wegen des Geldes.

Nein, sagte mein Freund dann, das stimmt nicht. Wenn die Frau heiratet und wenn sie eine gute Frau ist, dann wird sie ihren Ehemann lieben bis er stirbt oder bis sie selbst stirbt.

Das kann nicht sein, das glaube ich nicht, das kann ich mir nicht vorstellen hackte ich dann immer wieder nach, und die Gespräche zu diesem Thema endeten dann immer wieder mit denselben Worten meines Freundes „Wolfgang, du verstehst nicht!“

Später dann, im Laufe der Jahre, musste ich gelegentlich an die Gespräche mit meinem Freund zu diesem Thema denken, und mir ist es, als hätte ich begonnen mit der Zeit zu begreifen.

Zum Beispiel, so lange ist es auch hier bei uns noch nicht her, und ich muss dabei nur an meine Großeltern denken, dass das mit der Liebe auch bei uns anders war als es heute ist.

Da schauten die Bauersleut´ auf welchem Bauernhof es für den Bauernsohn eine Bauerntochter zum Heiraten gibt. Und da schauten sich die strammen Knechte nach einer strammen Dirn um. Und egal ob die Ehe dann gut oder schlecht war, die Kinder mussten großgezogen werden und das Leben musste bestritten werden und eine Scheidung gab es damals ohnehin nicht.

Ihr im Westen habt eine ganz andere Vorstellung von Liebe, sagte mein Freund immer wieder, und dann erzählte er mir ein paar intime Geheimnisse aus seinem Eheleben, die ich aber hier nicht weitererzähle, aber ich konnte darüber nachdenken und daraus lernen.

Erkenntnis 1: Wir im Westen haben eine ganz andere Vorstellung von Liebe als die Menschen in Indien.
Erkenntnis 2: Nicht nur örtlich unterscheiden sich die Vorstellungen von Liebe, sondern auch zeitlich, für unsere Vorfahren war Liebe noch etwas anderes als für uns heute.
Erkenntnis 3: Wir, die Menschen in meiner Lebenszeit und in Österreich, haben eine sehr romantische Vorstellung von Liebe. Und unsere Vorstellung von Liebe ist stark geprägt von Kunst und Kultur und insbesondere von der Filmindustrie in Hollywood.
Viele Filme, man denke z.B. an die Filme mit Doris Day, sind nach demselben Muster aufgebaut: Ein Mann und eine Frau begegnen sich, zanken sich, streiten sich, sind im Geheimen schon brennend ineinander verliebt und der Film endet damit, dass die beiden Liebenden endlich zueinander finden und schmachtend einander in die Arme sinken. Die Filme sind geprägt von der sehnsuchtsvollen schmachtenden romantischen Liebe und enden bevor der Alltag beginnt und bevor es darum geht wer dem schreienden Baby den Popo auswischt und die vollen Windeln entsorgt.

In dem Haus in dem ich in Indien lebte war erst kurz zuvor ein Fernseher angeschafft worden. Und wenn dann die Videokassette eingelegt wurde und der dreistündige Film zum x-ten Male abgespielt wurde, kamen alle aus dem Haus und auch einige Nachbarn zusammen und dann wurde um 11 Uhr vormittags auf der Terrasse ferngesehen.

Nur der Großvater war nicht interessiert an der neuen Kiste auf der Terrasse.
Immer wieder habe ich mich auch mit ihm lange unterhalten und er erzählte mir, dass in seiner Jugendzeit hier noch reinster Dschungel war und die Tiger sich nachts im Dorf immer wieder etwas zu essen holten. Die Hollywood-Liebe, von der wir alle hier im Westen so sehr geprägt sind und auch nicht die Bollywood-Liebe, kennt er selbstverständlich gar nicht.
Und wenn ich den Großvater und die Großmutter zusammen sah, dann habe ich nie weggeschaut, sondern immer hingeschaut und mich im Stillen gefragt, wie die beiden ohne Hollywood-Liebe und ohne Bollywood-Liebe miteinander tun?
Es war immer schnörkellos, einfach, klar und wertschätzend, wie sie miteinander umgingen und das hat mir sehr gut gefallen.

Die Liebe im Internet 1

Obwohl es mir damals gar nicht bewusst war, gehörte ich zu den ziemlich ersten Menschen, die im Internet nach einem Partner suchten.

„Aha, du willst dir eine Frau kaufen“, sagten dann ein paar Mal Menschen zu mir.

Daraufhin begann ich mich selbst diesbezüglich zu überprüfen und ich versuchte so genau wie möglich in mich selbst hineinzuhören und hineinzuspüren, aber ich konnte keinen Wunsch in mir finden mir eine Frau zu kaufen.

Heute weiß ich, die Menschen die das zu mir sagten hatten diese Bilder im Kopf, es waren ihre Bilder und nicht meine.

Die Liebe im Internet 2

In den ersten Jahren, als sich das Internet weltweit mehr und mehr ausbreitete, galt es bei vielen Menschen als verwerflich im Internet nach einem Partner zu suchen.

Dabei suchen Menschen auf der ganzen Welt und suchten Menschen über lange Zeiten der Menschheit hinweg nach dem genau gleichen Prinzip wie im Internet nach dem richtigen Partner, nur eben ohne Internet.

Da gibt und gab es z.B. Heiratsvermittler, Partnervermittlungsagenturen etc. und da spricht und sprach man darüber, wer für wen als Ehepartner passen könnte.

Und so hat der Pfarrer die Ehe „eingefädelt“ zwischen meinem Urgroßvater, einem verwitweten Bauern auf dem Weg zum Alkoholiker, und der Witwe aus Heilbrunn mit sieben Kindern.

Und das soll unanständig sein?

Die Liebe im Internet 3

„Im Internet findet man nie die Liebe fürs Leben“, hörte ich immer wieder Menschen sagen.
Meine Antwort: Die Liebe kann man überall finden oder nirgends finden.

Die Liebe im Internet 4

Immer wieder hörte ich Menschen sagen: „Im Internet suchen nur schlechte Frauen nach einem Partner, Frauen, die sich reiche Männer angeln wollen.“
Frage: „Und die Männer suchen nach möglichst hässlichen unsympathischen widerlichen Frauen?“

Die Liebe im Internet 5

Man sagt: „Wenn ein z.B. situierter europäischer Mann eine Frau aus einem z.B. armen asiatischen Land heiratet, dann muss er ihre ganze Herkunftsfamilie finanziell mit-erhalten.“

Frage: „Und wenn Sie arm wären und wenn ihre Herkunftsfamilie arm wäre und wenn Sie dann „reich“ heiraten würden, dann würden Sie nicht wollen, dass es auch Ihrer Herkunftsfamilie besser geht?“

Man selbst wünscht sich, dass es seiner Herkunftsfamilie gut geht, aber wenn sich andere das für ihre Herkunftsfamilie wünschen dann soll das schlecht sein?

PS: Seit Jahren ist Europa auf einem Weg der aktiven Selbstzerstörung, vielleicht ist die Zeit ja nicht mehr fern, wo arme Europäer darauf hoffen, dass reiche Asiaten sie ehelichen.

Liebe und Armut

Wenn eine „arme“ Frau einen „reichen“ Mann heiratet, dann kann das niemals Liebe sein, meinen viele Menschen.

Die Menschen die so denken und sprechen sind natürlich nicht arm.
Die Menschen die so denken und sprechen haben keine Ahnung von wirklicher Armut.
Die Menschen die so denken und sprechen haben keine Ahnung von der wirklichen Größe der Liebe.

Die Liebe finden

„Werde auch ich einmal meinen Herzenspartner finden“ und „wann werde ich meinen Herzenspartner finden“, fragen sehnsuchtsvoll oder verzweifelt Menschen.

Esoterische Geschäftsleute und Schönfärber antworten dann meist: „Auch du wirst deinen Herzenspartner finden“ und „bald wirst du deinen Herzenspartner finden“.

Von den meisten Menschen sind solche Antworten natürlich Unsinn, da sie keine Astrologen und keine Hellseher sind und daher nicht einmal die leiseste Ahnung davon haben, „ob überhaupt“ oder „wann“ jemand einen Partner finden wird.

Und, wir können die Liebe suchen und uns um die Liebe bemühen, aber wir können die Liebe nicht finden, es ist immer die Liebe, die uns findet! Und die Liebe findet uns, wenn wir sie uns verdient haben. (Vergleiche: „Die Liebe ist nicht umsonst“ und „Die Liebe und die Leistung“.)

Die Liebe der Samenzelle und der Eizelle

Wenn sich die Samenzelle des Mannes und die Eizelle der Frau vereinigen und neues Leben entsteht, dann ist das ein Akt der Liebe, denn die Liebe ist es, die erschafft.

Aber die Wissenschaft weiß absolut nichts über die Liebe zwischen Samenzelle und Eizelle.
Das bedeutet, dass die Wissenschaft nichts über den Beginn des körperlichen menschlichen Lebens weiß. Alles Körperliche aber hat seinen wahren Ursprung im Seelisch-Geistigen, und die Wissenschaft weiß nicht einmal, dass es das Seelisch-Geistige gibt.

Die Wissenschaft weiß über so vieles nichts, also null, deshalb auch sind dogmatische Wissenschaftler Nullen!

Die Liebe des Mannes

Wie eine Luftblase in der Tiefe des Meeres, in der man frei atmen kann, umhüllt die Liebe des Mannes Frau und Kind.

Mit breiter Brust stemmt er sich bösen Feinden entgegen, bereit zu sterben, um Frau und Kind zu beschützen.

Die Jagd, das Sammeln von Beeren, die Arbeit und das Geld verdienen dienen dazu, Frau und Kind zu beschützen, zu ernähren und zu versorgen.

Beschützt vom Mann kann sich die Frau in Liebe dem Kind widmen, und dieses kann gut versorgt gesund heranwachsen, bis es selbst Mutter oder Vater wird.

Die Liebe im Mutterbauch

Jeder Mensch ist vor seiner Geburt monatelang im Bauch seiner Mutter.

Es bedeutet einen erschwerten Start ins Leben, wenn das Baby im Bauch von der Mutter nicht geliebt wird, und es bedeutet einen beflügelnden Start ins Leben, wenn das Baby im Bauch von der Mutter geliebt wird.

Geburt und Liebe

Bei der Geburt nehmen die Mütter die größten Schmerzen auf sich.
Die Liebe lässt sie vieles ertragen.
Jeder Mensch sollte seine Mutter dafür lieben und ihr dafür dankbar sein: „Danke, dass du mich unter Schmerzen geboren hast!“

angewiesen auf die Liebe

Im Vergleich zu den Pflanzen und im Vergleich zu den verschiedenen Tieren ist der Mensch als neugeborenes Wesen völlig hilflos. Wir Menschen sind nach der Geburt lange Zeit nicht in der Lage uns selbst zu ernähren, uns selbst zu schützen und allein zu überleben. Es ist die Liebe der Eltern, oder anstelle der Eltern die Liebe von Anderen, die uns das Überleben ermöglicht.

wie viel Liebe haben sie?

Jeder Mensch ist als Baby völlig hilflos und auf die Hilfe von Anderen angewiesen.

Wie viel Liebe die Anderen in sich haben zeigt sich darin, ob sie helfen und wie sie helfen.

mehr und mehr und mehr Liebe

Es ist ein Ausdruck von Liebe, wenn ein Baby ernährt wird.
Es ist ein Ausdruck von Liebe, wenn ein Baby ernährt wird und auch umarmt wird.
Es ist ein Ausdruck von Liebe, wenn ein Baby ernährt wird und auch umarmt wird und auch liebkost wird.

die Liebe und die Umarmung

In manchen Familien ist es üblich, die Arme weit auszubreiten und dann einander innig und liebevoll zu umarmen.
In anderen Familien ist das nicht der Fall, da gibt es bestenfalls ein kleines tätscheln der Hand zu Weihnachten.

Die Umarmungen sagen ohne Worte, lassen aber spüren: „Ich mag dich. Ich schätze dich. Ich liebe dich. Du bist wichtig für mich. Es ist schön, dass es dich gibt.“
Und damit machen Umarmungen glücklich, fröhlich, liebevoll, schön, gesund und stark.

die Liebe und das Streicheln

„Du musst unsere Kinder öfter streicheln“, sagte vor vielen Jahren ein junger sehr intelligenter Mann zu seiner jungen Frau.
Sie hat sich das zu Herzen genommen, es getan und ist heute, viele Jahre später, sehr froh darüber, denn ihre Kinder wurden zu guten Erwachsenen, die heute selbst Kinder haben.

In einer anderen und vergleichbaren Familie war das nicht so mit dem Streicheln, und alles hat sich nicht ganz so gut entwickelt.

Berührung heilt, Körperkontakt heilt, Berührung und Körperkontakt als Ausdruck von Sympathie und Liebe heilen, aber heute wissen das ohnehin schon alle, ausgenommen die moderne Wissenschaft und die moderne Medizin.

„ihr habt mich nie geliebt“

„Ihr habt mich nie geliebt!“, schreit der erwachsene Sohn seine alten Eltern wütend und vorwurfsvoll an und vergisst dabei, dass die göttliche Vorsehung ihm genau die Eltern gegeben hat, die „er verdient“.

Er sucht die Fehler bei den Anderen und nicht bei sich selbst, und er möchte über seine Vorwürfe vergessen lassen, dass er selbst schuld ist an seinem verpfuschten Leben, für das er nie wirklich Verantwortung übernommen hat.

Achtung: Auf die Liebe nicht vergessen

Viele Eltern glauben, wenn sie für ihre Kinder dieses oder jenes tun, dann sind sie gute Eltern:

  • Wir haben für unsere Kinder hart gearbeitet und viel Geld verdient.
  • Wir haben für unsere Kinder alles bezahlt.
  • Wir haben unseren Kindern alles ermöglicht.

Und oft vergessen sie dabei auf das Wichtigste: Die Liebe!

die Liebe sagen, zeigen und fühlen lassen

Wer seine Kinder liebt, sollte es ihnen sagen und zeigen und sie das vor allem spüren lassen!

Eltern lehren lieben

Eltern die lieben lehren damit ihren Kindern zu lieben.
Erläuterung: Das ist ein Prinzip und keine Ausschließlichkeit.

Elternliebe, das wertvollste Geschenk

Eltern, die ihre Kinder lieben, schenken ihnen damit das Wertvollste. Sie schenken ihnen damit eine bestärkende Kraft, platziert und aufgehoben in deren Herzen, die sie auf ihrem ganzen Lebensweg immer begleiten wird, in guten wie in schlechten Zeiten.

Ein Baby der Liebe

Es ist wunderbar, wenn ein Mann und eine Frau einander lieben, in Liebe miteinander Sex haben, und dann ein Baby geboren wird.

Spätestens dann spüren alle den Strom der göttlichen Liebe. Dann glaubt auch niemand mehr an die Theorien von „Alles nur Zufall“ oder an „die Theorien von Charles Darwin“. Dann spüren alle in Dankbarkeit und Demut die Liebe von Gott und die Liebe zu Gott.

Das liebste Baby

Derzeit werden auf dieser Erde jedes Jahr zirka 78 Millionen Menschen geboren.
Und doch ist für die allermeisten Eltern ihr Baby immer das schönste, herzigste und liebste Baby.
Wie ist das möglich? Wir erinnern uns, die Liebe ist ein Wunder.

Wer wen liebt

Der Mann liebt die Frau und das Kind.
Die Frau liebt den Mann und das Kind.
Das Kind liebt Vater und Mutter.

Wenn die Liebe fehlt

Es ist wunderbar für den Mann, wenn sich die Frau und das Kind lieben.
Es ist wunderbar für die Frau, wenn sich der Mann und das Kind lieben.
Es ist himmlisch für das Kind, wenn sich Vater und Mutter lieben.
Wenn das nicht so ist, dann fehlt es an Liebe.

Die Liebe zu Vater und Mutter

Das Kind liebt Vater und Mutter, aber die Liebe zum Vater fühlt sich anders an als die Liebe zur Mutter. Und das ist gut so.

wen liebst du mehr?

Wenn Kinder gefragt werden, „wen liebst du mehr, Vater oder Mutter?“, dann bringt man Kinder damit in eine furchtbare Situation.
Früher hat man vor allem bei Scheidungen diese Frage Kindern oft gestellt, heute stellen die meisten Menschen in unserem Land und in unserem Kulturkreis diese Frage Kindern nicht mehr! Diesbezüglich haben wir dazugelernt!

eifersüchtig auf Liebe

Wer eifersüchtig ist auf die Liebe der Anderen ist egoistisch oder seelisch-geistig krank oder sogar böse.

Eine andere Liebe

Oft sind wir nicht zufrieden mit der Liebe, die wir bekommen.

Wir „haben“ eine Vorstellung von der Liebe, dann „wünschen“ wir uns die Liebe nach genau dieser Vorstellung und dann „verlangen“ wir die Liebe nach genau unserer Vorstellung.

Aber zwingen und erzwingen ist nicht lieben, und die Liebe lässt sich nicht zwingen und nicht erzwingen, schon gar nicht von unseren Vorstellungen.

Liebe ausdrücken

Wir verstehen nicht, und wenn wir es wissen dann vergessen wir es meistens im Alltag, dass sich nicht jeder in jeder Form ausdrücken kann. Auch die Liebe kann nicht jeder in jeder Form ausdrücken: „I mog di“ kann mehr bedeuten als ein „candle light dinner“ im Nobellokal der Stadt.

Liebe und Erpressung

Wenn du mir meine Wünsche nicht erfüllst und wenn du nicht tust was ich will, dann liebe ich dich nicht mehr.

  • Wenn du für uns kein Haus kaufst, dann liebe ich dich nicht mehr.
  • Wenn du nicht abnimmst, dann liebe ich dich nicht mehr.
  • Wenn du nächstes Mal kein Tor schießt, dann liebe ich dich nicht mehr.
  • Wenn du nicht gut kochen lernst, dann liebe ich dich nicht mehr.

Die Liebe wird nicht bemerkt

Sagt der Mann zur Frau: „Du liebst mich nicht. Wir haben nur einmal die Woche Sex.“
Dass sie in Liebe für ihre Familie von frühmorgens bis spätabends im Haus für ihn und die drei Kinder arbeitet und alles tut, sieht er gar nicht.

Sagt die Frau zum Mann: „Du liebst mich nicht. Du bist fast nie zu Hause und immer nur in der Arbeit.“
Dass er in Liebe für seine Familie von frühmorgens bis spätabends in der Arbeit mit vollem Einsatz arbeitet, damit er Geld verdient für die Familie und damit es der Familie gut geht, sieht sie gar nicht.

statt Hollywoodliebe eine Ehe mit Stock

„So, wie sich der Einbeinige auf seinen Stock stützt, stützen sich in vielen Ehen Einbeinige gegenseitig.“

Was für ein Spruch!

Alle Singles, auch die, die eigentlich keine Singles sein möchten, können sich stolz auf die Brust klopfen, dass sie kompromisslos und heldenhaft allein leben und es nicht nötig haben sich gleich Einbeinigen auf einen Ehepartner zu stützen.

Alle glücklich Verheirateten können verächtlich auf die hinabblicken, die nicht so heiß verliebt und glücklich verheiratet sind wie sie selbst, die sich also gleich Einbeinigen auf ihren Ehepartner stützen.

So zu denken und zu sprechen ist sehr verletzend gegenüber allen Einbeinigen.
So zu denken und zu sprechen ist sehr dumm, denn niemand weiß, ob nicht er selbst morgen schon ein Einbeiniger sein wird.
So zu denken und zu sprechen macht Unreife deutlich, denn:

  1. Einbeinige wissen wie wichtig der Stock für sie ist, um das Leben bewältigen zu können, und wenn der Stock hilft das Leben zu bewältigen, dann beginnt man auch den Stock zu lieben, selbst wenn das nur still und heimlich geschieht.
  2. Nicht nur die romantische Liebe aus Hollywood hat ihre Berechtigung, auch die Liebe des Einbeinigen zu seinem Stock hat seine Berechtigung und die Liebe zwischen Menschen, die sich vor allem darin begründet, dass sie einander brauchen hat ebenso ihre Berechtigung. Zudem ist die einfache Liebe oft viel schöner als die kitschige Liebe aus Hollywood. „Machst du mir noch einen Tee, Liebling?“

Die Liebe und das Hässliche

Es ist leicht die Schönen, die Reichen, die Begabten, die Erfolgreichen zu lieben.
Es ist leicht das Schöne, das Edle, das Teure, das von allen Gewollte zu lieben.
Es ist leicht das Angenehme und das Wohltuende zu lieben.

Wie aber ist es um unsere Liebe und Nächstenliebe bestellt, wenn uns aus dem Himmel nicht nur Geschenke zufallen?
Wie ist es um unsere Liebe bestellt, wenn der früher angebetete Ehepartner nicht mehr perfekt und vollkommen ist, sondern schnarcht, furzt und rotzt?
Wie ist es um unsere Liebe bestellt, wenn unsere Nächsten oder uns Nahestehende alt und gebrechlich werden, eine Windel brauchen und sich nicht mehr den Hintern allein auswischen können und es offensichtlich und unausweichlich wird, dass wir das machen soll(t)en?

Wie ist es dann um deine Liebe und Nächstenliebe bestellt, du großartiger Schreiber du, hallt die Frage laut durch meinen Kopf?
Und wie ist es dann um ihre Liebe und Nächstenliebe bestellt, geschätzte Leserin und geschätzter Leser?

wer liebt lässt Platz und Raum

Wer liebt und andere liebt lässt anderen Platz und Raum.

Man ist zurückhaltend und nicht aufdringlich.

Man überlässt anderen die schöneren Plätze am Tisch.

Man redet nicht immer nur selbst, sondern hört aufmerksam zu.

Man kreist nicht immer nur um die eigenen Sorgen und Probleme, sondern beschäftigt sich auch mit denen der anderen.

Man muss nicht immer selbst im Mittelpunkt stehen, sondern freut sich, wenn auch andere im Mittelpunkt stehen.

Man muss nicht immer selbst strahlen, sondern lässt durch sich andere erstrahlen.

Man muss nicht immer selbst strahlen, sondern lässt andere strahlen.

wer liebt kritisiert nicht

Wer liebt „kritisiert“ nicht ständig.

Wer liebt „kritisiert“ nicht ständig andere, „nörgelt“ nicht ständig an anderen herum, beschäftigt sich nicht ständig mit den „Schwächen und Fehlern“ der anderen und „bohrt nicht ununterbrochen in den Wunden“ der anderen.

All das aber ist heute geradezu ein Volkssport.

Die Menschen fühlen sich dabei erhaben über die anderen und besser als die anderen.

Dabei würde ein kurzer Blick in den Spiegel der Selbsterkenntnis genügen, und es würde sich zeigen wie wenig erhaben, sondern wie unreif und widerlich solches Verhalten ist.

Und was mögen sich wohl Gott und Jesus denken über die Kritisierer, Nörgler, Besserwisser, Oberlehrer?

von allen geliebt

In unserem tiefsten Inneren, so ganz im Stillen und Geheimen, zumindest ein ganz klein wenig, wünschen wir uns schon von allen geliebt zu werden. Oder nicht?

Aber es ist unmöglich und nicht realistisch!

Und wenn einer meint es „schon fast“ geschafft zu haben, dass er von allen geliebt wird, dann beginnen die Ersten ihn nicht mehr zu lieben, weil sie neidisch werden und nicht wollen, dass es da einen gibt, der von allen geliebt wird, wenn man nicht selbst dieser eine ist.

Niemand wird von allen geliebt, und doch wünschen wir uns, dass es so wäre, und dann machen wir im Bemühen darum auf unserem Lebensweg immer wieder Fehler: Wir denken in die falsche Richtung, sagen unpassende Worte und setzen die genau verkehrten Handlungen.

Liebe und Freundschaft

Freundschaft ist Freundschaft und nicht Liebe. Und das ist gut so.
Und doch lieben wir unsere Freunde und brauchen sie sehr.

Liebe und gern´ haben

Was wir gern´ haben das lieben wir!

Liebe, Freundschaft und „nur“ Sex

Wenn ein Mann und eine Frau, die kein Paar sind sondern Freunde sind, miteinander Sex haben, und dann einander und allen anderen felsenfest versichern, dass es „nur“ Sex und „nicht“ Liebe war, dann glaube ich wissen der Mann und Frau oft nicht einmal selbst die ganze Wahrheit, sind immer auch Selbstlügen und Lügen im Spiel, und wissen Außenstehende schon gar nicht was wirklich die Wahrheit ist.

Liebe ohne Freundschaft

Liebe zwischen Menschen ohne Freundschaft ist nicht möglich!

Verbrechen aus Liebe

Jeder Kriminalist weiß um die Bedeutung von Verbrechen aus Liebe.

Menschen, die aus Liebe Verbrechen begehen, akzeptieren nicht das Schicksal und wollen das Schicksal gewaltsam ändern. Aber meistens zerbricht das, was versucht wird gewaltsam zu ändern.

Die Liebe wird auch missbraucht

Immer wieder wird die Liebe missbraucht, um einen schlechten Charakter, schlechte Gedanken und schlechte Handlungen zu rechtfertigen.

„Weil ich meine Frau liebe, wollte ich ihr kostbare Perlen schenken, deshalb habe ich einen Juwelier überfallen und dabei die Verkäuferin, eine Mutter von drei Kindern, erschossen.“

Schmarotzer lieben?

Soll man Schmarotzer, Gauner und kleine Diebe lieben?
Sie sind ja nicht ganz böse und gehören nicht zu den ganz Bösen!

Nein, denn man liebt sie ohnehin nicht wirklich. Allenfalls kann man sich selbst einreden und anderen vormachen sie zu lieben, aber es ist nie wirklich die Wahrheit.
Und sie zu lieben wäre auch Motivation für sie, so weiterzumachen wie bisher.

Egoisten lieben?

Egoisten können mit Liebe von anderen ohnehin nichts anfangen, denn sie sind bei allem und an allen und immer nur daran interessiert, ob es für sie Vorteile bringt oder nicht. Sie reduzieren die Liebe auf ein Geschäft: Was bringt es mir?
Aber Liebe ist etwas Wertvolles und Wunderbares, ich denke, man sollte die Liebe nicht wie Perlen vor die Säue werfen.

Das Böse lieben

Wer das Böse liebt wird selbst böse.
Wer das Böse liebt ist selbst böse.

Das Gute lieben!

Wer das Gute liebt wird selbst gut!
Wer das Gute liebt ist selbst gut!

die Liebe ist verletzlich

Liebe ist sehr verletzlich.
Sie kann von innen zerstört werden und sie kann von außen zerstört werden.
Zum Beispiel ein Ehepaar kann selbst seine Liebe zerstören.
Zum Beispiel Eroberer können die Liebe im eroberten Volk zerstören.

die Liebe wird angegriffen

Die Liebenden wollen gar nicht daran denken, aber sie sind nie verschwunden, sondern immer da:
Die Eifersüchtigen, die Neidigen, die Gierigen, die Gehässigen, die Giftspritzer, die Hasserfüllten, alle die, die wann und wo immer es möglich ist die Liebe zerstören wollen.

Liebe unter Schutz

Symbole der Liebe sind zum Beispiel die Rose, das Herz und die Eheringe.

Um sich zu schützen hat die empfindliche Rose Stacheln.
Ohne Herzschlag stirbt der Mensch, deshalb ist das Herz im Brustkorb, umgeben und beschützt von den starken Rippenknochen.
Um die Ehe zu beschützen trägt man die Eheringe immer und sichtbar.

die Liebe beschützen

Wer die Liebe liebt, muss die Liebe beschützen.
Wer die Liebe liebt, muss für sie, wenn es nicht mehr anders geht, kämpfen.

die Liebsten beschützen

Wer seine Liebsten liebt, beschützt seine Liebsten! (Vgl. F.F.)

PS: Derzeit tut die veröffentlichte Meinung in Österreich und den Ländern der EU so, als wäre es abnormal sich selbst und seine Liebsten zu schützen und zu beschützen und als wäre es das Vordringlichste alle Fremden, Eroberer, Feinde und Bösen zu lieben.

abstürzen wegen der Liebe

Ritter Kunibert liebt das Burgfräulein Kunigunde und das Burgfräulein Kunigunde liebt Ritter Kunibert.
Um zusammen zu kommen, hat Kunigunde ihrem Kunibert aus dem Burgfenster ein langes Seil zugeworfen, damit er daran zu ihr hochklettern kann. Doch als er das tat riss das Seil, Kunibert stürzte ab und verstarb.

Liebe braucht Sender und Empfänger

Liebe zwischen Menschen braucht Menschen die sie verschenken und Menschen die sie annehmen, Menschen die sie senden und Menschen die sie empfangen.
Die Bösen nehmen die Liebe nicht an.

die Liebesgabe als Illusion

Liebende spirituelle Frauen bemühen sich immerfort darum, noch liebender zu werden und noch mehr Liebe geben zu können.
Die Frauen wollen so viel Liebe schaffen und in die Welt aussenden, dass alle gar nicht mehr anders können, als nicht mehr böse zu sein und auch selbst liebend zu werden.

Angesichts dessen verschlägt es einem fehlerhaften Mann wie mir die Sprache.
Beschämt und demütig anerkenne, respektiere, achte und bewundere ich diese Haltung und dieses Bemühen.

Und doch halte ich diese Geisteshaltung und dieses Bemühen für eine große Gefahr.
Wirklich böse Menschen hören nicht auf böse zu sein, weil man ihnen gedanklich Liebe schickt, lieb zu ihnen ist und sie in Liebe einhüllt.
Selbst wenn es bei manchen gelingt, andere machen ungehemmt weiter, verbreiten Angst und schaffen Leid.
Verbrecher hören nicht auf Verbrecher zu sein, Eroberer und Krieger hören nicht auf zu erobern, zu kämpfen, zu unterwerfen und zu versklaven, weil man ihnen gedanklich Liebe sendet und ihnen liebevoll begegnet.

Liebe zu geben ist wunderbar, aber es braucht auch Menschen, die sie annehmen und nicht verweigern.
Bei den Bösen und in den Welten der Bösen verlieren sich die Gedanken und Handlungen der Liebenden wie Radiowellen in einem schwarzen Loch.

Ich denke, liebende spirituelle Frauen können sich gar nicht vorstellen wie böse viele Menschen und manche Ideologien sind.
Ich denke, es liegt an den guten Männern zu verhindern, dass die liebenden spirituellen Frauen eines Tages in einer Welt erwachen, die nicht liebend ist und was dann nicht mehr rückgängig zu machen ist.

Liebe kann tödlich sein

Die Liebe ist die stärkste Kraft auf diesem Planeten hinter allem Erschaffenen.

Und doch kann unangebrachter und falscher Glaube an die Kraft der Liebe tödlich sein.

Auch liebende und betende Mönche und Nonnen werden von bösen Menschen geköpft,
allein nur wegen ihres Glaubens und ihrer Liebe.

Die Liebe und der Streit

Wenn Menschen einander lieben, dann können sie auch miteinander streiten,
denn dann ist der Streit wie das Staubkorn und die Liebe wie das Universum.

Die Liebe und die Konflikte

Zwischen den Menschen gibt es Konflikte, Streit, Gewalt, Kampf und Krieg,
weil es zu wenig Liebe gibt zwischen den Menschen.

Die Liebe und der Krieg

Wenn sich im Krieg zwei Armeen feindlich gegenüberstehen, und sich dann ein Soldat aus der Deckung wagt, um den Feinden zuzurufen „ich liebe euch“, wird er wahrscheinlich noch bevor er rufen kann erschossen.

Die Liebe im Krieg

Immer wieder liest und hört man, „im Krieg gibt es keine Liebe.“

Aber das stimmt nicht.

Wohl gerade deshalb, weil alles bestimmt wird durch den Krieg und alles geprägt ist vom Krieg, blüht dann oft die Liebe in den unterschiedlichsten Formen, in den unterschiedlichsten Situationen und an den unterschiedlichsten Plätzen.

Eine Blume vor einem zerschossenen Fenster, die von einer Frau liebevoll gegossen wird.
Ein streunender verletzter Hund, der von einem Mann liebevoll in ein geheiztes Zimmer getragen wird.
Ein Verwundeter, dem die Krankenschwester liebevoll die Hand hält.
Ein liebevoll gesprochenes Gebet für einen weiteren Getöteten.
Ein verliebter Soldat, der sich durch die Reihen des Feindes schleicht, um endlich seine Geliebte in die Arme zu nehmen.

Die Liebe und das Kriegsende

Ich weiß von keinen Kriegen, die beendet worden wären, weil sich die Verfeindeten plötzlich geliebt hätten.
Kriege werden immer beendet, weil die einen die anderen besiegen oder weil beide keine Kraft mehr haben für den Krieg.

Der Krieg als die Wende zur Liebe

Mit dem Wissen aus der Geschichte und den Erfahrungen aus dem eigenen Leben komme ich zu der Meinung, dass die Menschen in zu langen Zeiten des Friedens moralisch immer mehr und mehr verkommen, und damit auch die Liebe zwischen den Menschen immer mehr und mehr verkommt und die Liebe auch nicht mehr beschützt wird.

Und dann kommt es zum Krieg.

Und angesichts der Schrecknisse des Krieges wird den Menschen dann wieder bewusst was sie einmal hatten und dann leichtsinnigerweise verloren haben und sie beginnen sich wieder anders zu besinnen: „Früher war das doch anders. Was war das doch gleich? Ach ja, da war noch viel mehr Liebe.“

Die Liebe und die Zerstörung

Wer liebt zerstört nicht, sondern beschütz und behütet und versorgt.

Und das gilt immer und für alles.

Wer liebt zerstört keine Dinge, keine Pflanzen, keine Tiere, keine Menschen und nicht die Umwelt. Für Menschen die lieben ist das so selbstverständlich, dass sie nicht versuchen daraus ein politisches Programm zu machen. Man ruft ja auch nicht, „wählt mich, denn ich zertrete keine Blumen.“

make love not war

Die Nazis haben Schreckliches verbrochen, mit dem Zweiten Weltkrieg viel Leid über die Welt gebracht und zum Ende des Zweiten Weltkriegs war vieles zerstört.

Seit damals lebt die große Mehrheit der Menschen in Westeuropa mit der Geisteshaltung: Nie wieder, das darf uns nie wieder passieren, nie wieder Rassismus, nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg.

Im modernen Westen sind die meisten Menschen heute schulisch gebildet, informiert über die Medien und „für“ Aufklärung, Demokratie, Menschenrechte, Humanismus, Meinungsfreiheit, Glaubensfreiheit, Religionsfreiheit, Solidarität mit den Armen, Multi-Kulti sowie gegen den Krieg und für den Frieden.

Wissenschaftler, Journalisten, Politiker, Kirchenvertreter und nicht zuletzt Künstler sind dafür und setzen sich dafür ein, und über ihre Kunst bringen die Künstler ihre Botschaften zu den Menschen. Die meisten Künstler wiederum sind politisch links und beeinflusst von der in den 1960er Jahren in den USA entstandenen Hippiebewegung und ihren Nachfolgebewegungen. Wikipedia schreibt dazu: Von zentraler Bedeutung für die Hippiebewegung waren Naturverbundenheit, Konsumkritik sowie der Bruch mit den damals gängigen Lebens- und Moralvorstellungen im Sinne einer friedlicheren und humaneren Welt.

Ihren gesellschaftspolitischen Höhepunkt fand die Hippiebewegung in der Friedensbewegung gegen den Vietnamkrieg mit dem Motto „make love, not war“, „macht Liebe, nicht Krieg“. Später ging die Hippiebewegung in einer Vielzahl von alternativen Bewegungen und neuen Subkulturen und Szenen auf.

Die Hippiebewegung hatte großen Einfluss auf das Denken und Handeln der heutigen Welt. Sie beförderte bedeutend die sexuelle Revolution, den Umweltschutz, Antirassismus sowie die allgemeine Auflösung der früher gängigen autoritären Machtstrukturen in Familie und Gesellschaft. Die Hippie-Bewegung beeinflusste stark alle Aspekte der Mainstream-Kultur, darunter Mode, Film und Musik. Man denke zum Beispiel nur an die erfolgreichste Band der Musikgeschichte, die Beatles. (Vgl. Wiki, Hippie)

Es ist dieser geistige Hintergrund, weshalb viele Menschen im Westen heute gegen Vorschriften und Gesetze, Polizei und Armee und Landesverteidigung sind.

Es ist dieser geistige Hintergrund, weshalb man in Westeuropa seit dem Jahre 2015 glaubt man wäre moralisch dazu verpflichtet alle Armen und alle angeblich Armen aus der halben Welt bei sich aufzunehmen und müsste diese bis an ihre Lebensende versorgen.

Es ist dieser geistige Hintergrund, weshalb man meint man selbst gehöre mit seiner Meinung und Haltung zu den Guten und alle, die anderer Meinung sind, seien die Bösen, und dann beginnt man als Guter die Bösen zu jagen und erkennt nicht, dass man längst selbst zu den Bösen gehört.

Es ist dieser geistige Hintergrund, der zur Massenzuwanderung nach Westeuropa von Menschen aus anderen Ländern und anderen Kontinenten führte, die nicht dem Motto folgen „make love, not war“, „macht Liebe, nicht Krieg“, sondern die den Krieg wollen und leben und bringen, um unsere moderne westliche Gesellschaft zu zerstören und eine andere Gesellschaft ganz genau nach ihren Vorstellungen zu errichten.

Das Fundament, die Basis, auf der sich die modernen westlichen Gesellschaften entwickeln konnten ist das Christentum mit seiner Botschaft der Nächstenliebe. Und von wesentlichem Einfluss auf die Geisteshaltung ist nun seit den 1960er Jahren auch die Hippiebewegung mit allen ihren Nachfolgebewegungen.

Und so wurden über die Jahre hinweg „falsch verstandene christliche Nächstenliebe“ und das Motto „make love, not war“ zur Basis für die Terroranschläge und den kommenden Krieg in unserem Land, in Europa, im Westen und auf der ganzen Welt.

Im Gedenken an alle muslimischen Terroropfer, insbesondere die vorerst letzten in Wien vom 02.11.2020.

Die Liebe ist kulturell geprägt

Das Verständnis von Liebe verändert sich im Laufe der Geschichte der Menschheit. Es ist auch örtlich unterschiedlich und vor allem haben die verschiedenen Ideologien und Religionen ein unterschiedliches Verständnis von Liebe.

Was nach einer Religion erstrebenswert ist, ist nach einer anderen Religion verboten und strafbar.

Üblicherweise ist uns Menschen gar nicht bewusst, wie sehr unser Verständnis von Liebe geprägt ist durch unsere Vorfahren und die in unserem Lebensraum vorherrschende Religion und Kultur.

Durch die große und absichtlich herbeigeführte Völkerwanderung am Ende des 20. Jahrhunderts und am Beginn des 21. Jahrhunderts wird bereits mehr und mehr deutlich, und erste Konflikte brechen bereits auf, dass die unterschiedlichen Ideologien und Religionen ein unterschiedliches Verständnis von Liebe haben.

Genau betrachtet geht es allerdings gar nicht so sehr um die Unterschiede zwischen verschiedenen Ideologien und Religionen, sondern es ist immer nur ein und dieselbe Religion, die keine anderen Meinungen und Religionen akzeptiert und gegen alle Andersdenkenden als Ungläubige Krieg führt.

Die Massenzuwanderung nach Europa und in unser Land, und damit das Aufeinanderprallen von unterschiedlichen Vorstellungen über die Liebe, das Leben, das Miteinander, die Zeit vor der Geburt und die Zeit nach dem Tod sowie über Gott werden hier bei uns in Österreich und Westeuropa bald zu gewaltigen Konflikten, Kämpfen und Kriegen führen.

Die Liebe zwischen den Geschlechtern

Männer lieben Frauen und Frauen lieben Männer und aus dieser Liebe werden Kinder geboren.

Das ist die natürliche Ordnung.

Wenn Männer Männer lieben und Frauen Frauen lieben, dann entspricht das nicht der natürlichen Ordnung. Wenn Männer mit Männern Sex haben und Frauen mit Frauen Sex haben, dann ist das unnatürlich.

Alles Natürliche ist in sich harmonisch und daher richtig und schön, und alles Unnatürliche ist nicht in sich harmonisch und daher nicht richtig und nicht schön.

Alles Natürliche ist Teil der schönen schöpferischen göttlichen Ordnung!

Und wenn sich in einer Gesellschaft zu viel Unnatürliches festsetzt und ausbreitet, dann zerbricht die Gesellschaft.

Die verwirrte Liebe der Geschlechter

Heute wollen viele Männer sein wie Frauen und viele Frauen wollen sein wie Männer.

Linke-Politik und Grüne-Politik bekämpfen und zerstören die natürliche Ordnung auf möglichst allen Ebenen, auch auf der von Mann und Frau.

Die Liebe in der veröffentlichten Meinung

Im Westen ist heute die veröffentlichte Meinung politisch extrem links geprägt. Wann immer es möglich ist, wird die Liebe zwischen „Männern und Männern“ und „Frauen und Frauen“ hochgejubelt.

Die Liebe zwischen Mann und Frau, die Familie mit Kindern, gilt als langweilig und von gestern und wird möglichst gar nicht mehr erwähnt.

Die Liebe der Geschlechter zu sich selbst

Männer sollen sich selbst als Männer lieben und Frauen sollen sich selbst als Frauen lieben.
Wenn Männer sich selbst als Männer lieben dann sind sie kraftvoll und schön, wenn Frauen sich selbst als Frauen lieben dann sind sie weich und schön.

Liebe und Missbrauch

Für manche Religion und Ideologie und damit für viele Menschen auf dieser Erde ist es normal, wenn Erwachsene Sex mit Kindern haben.

Im christlich geprägten Europa ist es nicht normal, dass Erwachsene Sex mit Kindern haben, es ist daher verboten und strafbar.

Vor diesem Hintergrund gilt:
Wenn Erwachsene Kinder sexuell lieben, dann ist das nicht Liebe, sondern Unrecht.
Kinder sind zu beschützen.
Wer Kinder körperlich, seelisch und geistig verletzt gehört bestraft und es muss alles getan werden, um so etwas für die Zukunft zu verhindern.

Die Kinder sind vor sexuell verwirrten und kranken Menschen zu beschützen, aber den Verwirrten und Kranken gehört geholfen, so gut wie möglich, mit christlicher Nächstenliebe.

Die Liebe zwischen „einem“ Mann und „einer“ Frau

Im christlich geprägten Europa heiratet „ein“ Mann „eine“ Frau.
„Ein“ Mann und „eine“ Frau haben zusammen Kinder, und beide sorgen für sie.

Andere Ideologien lehren anderes. Da kann ein Mann viele Frauen haben und viele Sklavinnen besitzen.

Das ist nicht das Verständnis von Liebe im christlich geprägten Europa.

Ohne Liebe heiraten

Für viele Menschen gilt der Tag der Hochzeit als der schönste Tag im Leben.

Einmal war ich bei einer Hochzeit Gast, bei welcher der Bräutigam zutiefst unglücklich war. Er heiratete nicht aus Liebe, sondern ließ sich von seiner streng dogmatisch gläubigen Mutter dazu zwingen.

Seine Verzweiflung, Einsamkeit und Trauer waren deutlich zu spüren. Seit Jahrzehnten nun zieht sich das Leid durch diese Familie, alle sind davon betroffen, auch die Kinder.

Keine Liebe mehr: Scheidung

Im Westen sind derzeit die Beziehungen zwischen Mann und Frau sehr unverbindlich. Männer und Frauen haben je nach Lust und Laune Sex miteinander und leben in Beziehungen ohne verheiratet zu sein. Und wenn es in der Ehe nicht mehr funktioniert, dann lässt man sich eben scheiden.

Ich meine, die Lehre des Christentums mit seiner Botschaft der Liebe ist die richtige.

Jesus sagte: „Was nun Gott zusammengefügt hat, soll der Mensch nicht scheiden“ (Mk 10,9).

https://www.bibelpraxis.de/index.php?article.2965

Ich meine, für unsere heutige Zeit, dass sich Männer und Frauen um ihre Ehen ernsthaft bemühen sollten, allein schon wegen der Kinder. Und Männer und Frauen sollten sich nicht wegen jeder Kleinigkeit scheiden lassen.

ABER, auch Scheidungen sollten erlaubt sein, denn wenn Mann und Frau in einer Ehe nur mehr leiden, dann leiden alle, auch die Kinder.

In manchen Fällen sind eine Scheidung und ein Neuanfang heilsam, es sollte aber nicht zur üblichen Gewohnheit werden.

Die Liebe und unser Charakter

Wen wir lieben und was wir lieben macht unseren Charakter deutlich.
Liebe Menschen lieben das Gute, böse Menschen lieben das Böse.

Die Liebe und das Gute

Das Gute ist immer lieb.

Die Liebe und das Schöne

Wenn die Seele gesund ist, dann lieben wir das Schöne.
Wenn die Seele krank ist, dann lieben wir das Hässliche.

Was wir lieben macht unser Wesen deutlich

Was wir lieben, womit wir uns beschäftigen und womit wir uns umgeben wirft wie ein Scheinwerfer Licht auf uns selbst.

Lieben wir eine liebe Frau oder eine Amazone?
Lieben wir einen netten Mann oder einen Krieger.
Lieben wir bescheidenes Auftreten oder prahlerisches Auftreten?
Lieben wir Liebesfilme oder brutale Filme.
Lieben wir Kampfsport oder Gemeinschaftsspiele?
Lieben wir Boxen oder Paartanz?
Lieben wir moderne Häuser oder traditionelle Häuser.
Lieben wir nüchterne Wohnungseinrichtungen oder prunkvolle Wohnungseinrichtungen …

Die Liebe und der Zeitgeist

Zur selben Zeit steht es an unterschiedlichen Orten auf diesem Planeten um die Liebe anders.

Im modernen Westen steht es derzeit nicht gut um die Liebe. Egoismus und Habgier dominieren.

Es scheint, als würden Frieden im Land, gute technische und wirtschaftliche Entwicklung, materielle Unabhängigkeit und Wohlstand der Liebe stark zusetzen.
„Wenn mein Mann nicht mehr tut was ich will, dann trenne ich mich von ihm, ich habe ja genug Geld.“

Die Liebe ganz anonym

Viele Menschen begrenzen die Liebe auf ihre Familie, für Verwandte und Freunde gibt es kaum mehr Liebe, und gegenüber den Nachbarn, den Arbeitskollegen und den Mitmenschen im Dorf, der Stadt und dem Land gibt es nicht mehr Liebe, sondern Egoismus.

Ganz anders ist das gegenüber massenhaft ins Land Zugewanderten aus anderen Kontinenten und Ländern. Diese Menschen sind angeblich alle ganz lieb und alle ganz arm und diese Menschen liebt man und diesen Menschen möchte man großzügigst helfen, obwohl man sie nicht einmal persönlich kennt.

Ich denke, diese angebliche Liebe zu den anonymen Fremden ist eine riesige politisch und medial inszenierte Seifenblase, eine einzige Fake-News, von einigen wenigen mit bösen Absichten inszeniert, und viele spielen unreflektiert mit. Dann lieben alle eben alle anonymen Fremden, die man nicht einmal persönlich kennt, während es tatsächlich nur darum geht allen zu zeigen wie lieb man ist, wie lieb man „angeblich“ ist.

Die Liebe und der tote Nachbar

Viele Menschen sind immer ganz lieb und tun immer ganz lieb, und zugleich bemerken sie nicht einmal, dass der alte Mann in der Nachbarwohnung schon seit vier Wochen tot ist.

Die ganz Lieben

Menschen, die ganz besonders lieb sind, sind ganz genau zu prüfen.

Sind sie wirklich ganz lieb, dann ist das wunderbar, oder sind sie nur scheinbar ganz lieb, zum Beispiel aus Berechnung oder um damit ihren schlechten Charakter zu verbergen?

Oft sind die Allerschlechtesten die Allerliebsten, weil sie die Kaltblütigsten, Kalkulierendsten, und Berechnendsten sind.

Die Liebe und die Wissenschaft

Die Wissenschaft hat über die Liebe wirklich nichts zu sagen.

In den letzten Jahrzehnten dominierte nicht ein einziges Mal die Liebe das weltweite Pressewesen mit zum Beispiel einer Schlagzeile wie: „Neueste wissenschaftliche Erkenntnis, die Liebe macht …“

Aber die Liebe braucht die Wissenschaft auch gar nicht, denn dass die Liebe zwischen Paul und Petra den Paul glücklich macht und die Petra glücklich macht, das sieht ohnehin jeder.

Die Liebe und die Wirtschaft

Damit unsere moderne weltweit vernetzte Wirtschaft funktioniert, müssen ständig Produkte hergestellt werden, die dann von Menschen gekauft werden.

Die Wirtschaft muss daher den Menschen ständig einreden, dass sie nicht nur die für das Überleben notwendigen Produkte brauchen, sondern viel mehr Produkte und ständig neue Produkte.

Und daher ist die Wirtschaft ständig damit beschäftigt uns Menschen einzureden, dass wir diese und jene Produkte nicht nur unbedingt brauchen, sondern sie begehren und lieben – ich liebe dieses Auto – denn das was wir lieben wollen wir haben und dafür sind wir bereit unser Geld auszugeben.

lieben und haben wollen

Was wir lieben das wollen wir haben.
Was wir haben wollen das lieben wir.

„Ich liebe Petra, ich will sie haben.“
„Ich will dieses Auto haben, ich liebe es.“

Und doch gibt es einen Unterschied zwischen lieben und haben wollen.
Zum Beispiel vieles wollen wir nur deshalb haben, weil es andere haben wollen, ohne dass wir es wirklich lieben.

Die Grenzen zwischen haben wollen und lieben sind immer fließend.
Viele von uns sind oft nicht sehr genau damit, was sie nur haben wollen und was sie wirklich lieben.
Und wir alle gehen immer wieder nicht sehr achtsam und wertschätzend um mit der Liebe.

lieben und sein wollen

Wir lieben das, was wir sein wollen.
Wir wollen das sein, was wir lieben.

… der Stärkste, der Reichste, der Berühmteste, der Intelligenteste, der Attraktivste, der mit der schönsten Frau …
… die Schönste, die Begehrteste, die Bestgekleidteste, die beste Köchin, die beste Mutter, die mit dem tollsten Mann …

Meist ist uns gar nicht bewusst, wo überall die Liebe die eigentliche Antriebskraft ist!

lieben und tun

Was wir lieben tun wir: „Ich arbeite gerne mit Holz, deshalb wurde ich Tischler.“

Was wir lieben tun wir und machen wir gut: „Ich bin gerne Tischler und deshalb wurde ich im Laufe der Jahre zu einem guten Tischler.“

Erläuterung: Das ist ein Prinzip und keine Ausschließlichkeit. Nicht jeder der gerne Klaviervirtuose wäre ist auch Klaviervirtuose und nicht jede die gerne Balletttänzerin wäre ist auch Balletttänzerin.

die Liebe verändert sich

Früher liebte ich laute Musik, Tanzen und Sex.
Heute liebe ich leise Musik, Ruhen und Berührung.

Früher liebte ich ausgefallene poppige Kleidung.
Heute liebe ich unauffällige ordentliche Kleidung.

Früher liebte ich die Superstars.
Heute liebe ich die netten Menschen.

Die Liebe zu den Stars

Aus einer Menge von Menschen stechen immer einige besonders hervor wegen ihrer besonderen Fähigkeiten, Leistungen oder einfach nur weil sie sind wie sie sind: Niemand im deutschsprachigen Raum kann plaudern wie Thomas Gottschalk.

Wir lieben unsere politischen Führer, Sportler, Schriftsteller, Maler, Schauspieler, Musiker, Wirtschaftskapitäne etc.

Wir eifern unseren Stars nach, kleine Knirpse können noch kaum gehen, aber „Messi“ können sie schon sagen, und in Wahrheit zeigt sich darin ja die Liebe des Vaters für den besten Fußballer der Welt „Lionel Messi“.

Wir lieben unsere Stars und eifern ihnen nach, und wenn „John und Yoko“ im Bett liegen und vor der Presse „dieses oder jenes“ sagen, dann richten ganze Generationen ihr Leben aus nach „diesem oder jenem“.

Die Liebe und der Fußballer

Ex-Bayern-Vorstand Matthias Sammer: „Mario Götze braucht von seinem Persönlichkeitsprofil her immer die klare Unterstützung eines Vereins – auch in Phasen, wo es manchmal schwierig ist, egal ob sportlich oder gesundheitlich – und er muss die Unterstützung vor allem eines Trainers spüren. Sobald Mario (…) sportlich in einer Konkurrenzsituation ist, vielleicht auch nicht das Vertrauen so spürt, verliert er unglaublich an (…) Strahlkraft, unglaublich an (…) Kreativität.“
(Vgl. http://www.msn.com/de-at/sport/fussball/sammer-g%C3%B6tze-wird-explodieren/ar-AAotWdH?ocid=ientp)

Fußballer Mario Götze also braucht, um gute Leistungen bringen zu können, Unterstützung u. Vertrauen.
Ganz bestimmt aber gilt das was für den Fußballer Mario Götze gilt nicht nur für ihn, sondern auch für viele andere Fußballer sowie Arbeiter, Angestellte, Manager und Chefs.
Viele Menschen brauchen, um gute Leistungen erbringen zu können, das Gefühl von Unterstützung und Vertrauen.

Eine noch viel stärkere Kraft aber als das Gefühl von Unterstützung und Vertrauen ist die Liebe.
Wenn die Liebe fehlt, dann macht das viele Menschen ganz schwach, es hemmt sie oder lähmt sie sogar.
Die Liebe hingegen ist eine bestärkende und sogar beflügelnde Kraft. Sie stärkt für die Ausbildung, für die Arbeit und für das ganze Leben.

Die Liebe, die eigentlich Egoismus ist

Oft glauben Menschen, dass sie rein und edel andere lieben, während sie doch nur egoistisch sind.

Ich liebe dich, weil du so reich bist, und du mir damit ein gutes Leben ermöglichst.
Ich liebe dich, weil du so schön bist, und du mir damit Ansehen verschaffst.
Ich liebe dich, weil du ein so guter Fußballer bist, und du damit mich und die Familie noch sehr reich machen wirst.
Ich liebe dich, weil du eine so gute Musikerin bist, und du damit mir und der Familie noch Zugang zur besseren Gesellschaft ermöglichen wirst.

Es sind die Worte „Ich“ und „dich“ und „weil“, die sehr verfänglich sind und auf die wir immer wieder achten sollten und hinsichtlich derer wir uns immer wieder selbst überprüfen sollten.

Was genau liebe ich? Warum genau liebe ich diesen Menschen? Wie sehr ist die Liebe wirklich Liebe oder nur vermeintlich Liebe oder gar nur Egoismus? Ist es wirklich Liebe, die aus dem Herzen kommt, oder Liebe, die eigentlich Egoismus ist und aus dem Kopf kommt?

Die Liebe braucht kein „weil“

Franziska zu Franziskus: „Ich lieb dich, weil du so verständnisvoll bist.“
Franziskus zu Franziska: „Ich lieb dich, weil … ich dich liebe.“

Die Liebe und ihre Schlinge

Oft glauben wir, dass es um Liebe geht, während es tatsächlich nur um unseren Egoismus geht.

Und doch geht es dabei immer wieder auch um Liebe:
„Ich liebe dich, weil du so reich bist, und du mir damit ein gutes Leben ermöglichst“ beinhaltet bei allem Egoismus auch die Worte „Ich liebe DICH.“
„Ich liebe dich, weil du so schön bist, und du mir damit großes Ansehen verschaffst“ beinhaltet bei allem Egoismus auch die Worte „Ich liebe DICH“.

Es ist nicht leicht der Liebe zu entkommen, selbst wenn wir egoistisch sind.

Liebe, um Leid auszuweichen

Die Ehefrau denkt über ihren Ehemann: „Du bist kein guter Mann, ich liebe dich nicht mehr.“
Aber sie traut sich nicht sich von ihrem Mann zu trennen, sie hat Angst vor der Armut und dem Alleinsein.

Ich meine, es ist in Ordnung so zu handeln, dass Ängste nicht Realität werden, aber damit darf nicht immer alles gerechtfertigt werden.
Und keine Beziehung gleicht der anderen, keine Situation gleicht der anderen, alles ist im Einzelfall zu bewerten und dann danach zu handeln.

Die Liebe zum Lernen und zur Selbstschulung

Die Liebe ist ein unerschöpfliches Thema, um immer wieder zu lernen.
Die Liebe ist bestens dazu geeignet sich immer wieder aufs Neue selbst zu schulen und zu verbessern.

Die reife Liebe

Die reife Liebe ist immer still, ruhig und weit.

Die Nächstenliebe und die Dummheit

Die Selbstsüchtigen und die Habgierigen glauben, dass alle, welche die Nächstenliebe lieben und leben, dumm sind.
Wie dumm von ihnen!

Die Nächstenliebe bedeutet Mehrzahl

Egoisten erleben niemals das Wunder der Nächstenliebe.
Egoisten können die Liebe immer nur in der Einzahl erfahren, „ich will für mich“.

Bei der Nächstenliebe aber gibt es die Liebe immer in der Mehrzahl, „ich will für dich“. Die Nächstenliebe beschenkt den Bekommenden und erfüllt den Gebenden.

Und für alle Nicht-Mathematiker, Egoisten, Selbstsüchtigen und Habgierigen: Mehr Liebe ist besser als weniger Liebe!

erstmals Nächstenliebe

Viele Menschen, vor allem junge Menschen, erleben die Nächstenliebe zum ersten Mal, wenn sie Eltern werden, denn dann stehen erstmals nicht die eigenen Wünsche im Vordergrund, sondern das Wohl des Ungeborenen bzw. Kindes. (Vgl. F.F.)

die Nächstenliebe der Eltern

Eltern, die ihre Elternschaft ernst nehmen, lernen die Nächstenliebe umfassend kennen: Sie lernen Verzicht, Selbstlosigkeit, Fürsorge, Hingabe, Demut, Opferbereitschaft, Verzeihen und noch vieles andere mehr. (Vgl. F.F.)

die Nächstenliebe der Eltern wird geprüft

Durch ihre Kinder lernen gute Eltern die Nächstenliebe.
Da ich meine Eltern liebe, tut es mir sehr leid, dass sie durch mich so oft und umfassend in ihrer Kraft für die Nächstenliebe geprüft wurden.

Die Gesellschaft und die Nächstenliebe

Jede Gesellschaft, die von Nächstenliebe geprägt ist, ist eine gute Gesellschaft.
Solche Gesellschaften werden vom Miteinander getragen und nicht vom Gegeneinander. Und Miteinander bedeutet, dass man etwas aufbauen und erschaffen kann, Gegeneinander führt zu Zerstörung.

Die Frage danach, wie sehr eine Gesellschaft von Miteinander oder Gegeneinander, Fürsorge oder Egoismus, Nächstenliebe oder Hass geprägt ist, ist unendlich viele Male wichtiger, als die Frage zum Beispiel nach der Staatsform (Monarchie, Demokratie, Diktatur etc.) und mit noch so vielen Maßnahmen, Anordnungen und Gesetzen kann man eine Gesellschaft niemals so sehr prägen, wie sie durch Hass oder Nächstenliebe geprägt wird.

Österreich und viele Länder der Europäischen Union waren nach dem Zweiten Weltkrieg geprägt von „nicht unendlich viel“ aber „doch recht viel“ Miteinander, wechselseitiger Fürsorge und auch von Nächstenliebe. Diese Nächstenliebe verdanken wir Jesus und dem Christentum, denn seine Botschaft der Nächstenliebe hat auch 2.000 Jahre nach seinem Leben immer noch Kraft.

Man kann es ganz genau, sogar mit einer Jahreszahl festmachen, wann das von christlicher Nächstenliebe grundsätzlich geprägte Westeuropa offensiv angegriffen und attackiert wurde, und seit damals wird tagtäglich ein Keil in die von christlicher Nächstenliebe geprägte westeuropäische Gesellschaft getrieben. Seit dem Jahr 2015 nämlich gibt es eine massenhafte Zuwanderung von Menschen, die einer Ideologie folgen, die zum Ziel hat die von christlicher Nächstenliebe geprägten Gesellschaften zu zerstören und selbst entsprechend ihrer Ideologie über die ganze Welt zu herrschen.

die Liebe und die Religionen

Es gibt Religionen der Liebe, der Verwirrung und des Hasses.

Die Religionen der Liebe sind der Hinduismus, das Judentum und das Christentum
mit ihren hunderten unterschiedlichen Strömungen, die sich aus der jeweiligen ursprünglichen Quelle des Religionsgründers gebildet haben.

Jesus lebte und lehrte die Liebe.
Ein anderer lebte und lehrte den Krieg.

Jesus ließ sich ermorden für die Botschaft der Liebe.
Ein anderer ließ morden für seine persönliche Macht.

Niemand ruft „Jesus liebt dich“ und tötet dabei.
Andere rufen und töten dabei.

Ständig hört man jetzt und hier bei uns:
Alle Religionen lehren in ihrem Kern das Gleiche.
Sind Liebe und Krieg das Gleiche?

Die Religionen der Liebe, der Hinduismus, das Judentum und das Christentum, werden tagtäglich, auf der ganzen Welt, von allen Seiten, von vielen Ideologien und Institutionen und Menschen angegriffen.
Die Religionen der Liebe werden bekämpft, lächerlich gemacht und in die Bedeutungslosigkeit gedrängt.

„Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“

„Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“ (Galater 5.14. 2.)
Die Liebe ist unfassbar, groß, weit, bunt, und es gibt viele Arten, Formen, Varianten und Ausdrucksformen der Liebe. Jesus lehrte mit der Nächstenliebe die reinste, höchste und edelste Form der Liebe.
In einer Welt voll von Konkurrenz, Eifersucht, Neid, Zwietracht, Wut, Zorn, Hass, Streit, Kampf, Gewalt, Krieg und Zerstörung stellte sich Jesus vor 2.000 Jahren vor die Menschen und predigte die Nächstenliebe.
Es ist das nachhaltig Wertvollste in der Geschichte der Menschheit von dem ich weiß und würdig dem Sohn Gottes.

„Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“ Galater 5.14. 2.)
Es ist eine Aufgabe, der man sich in seinem Leben immer wieder widmen sollte und worauf man immer wieder achten sollte: Passt das mit meiner Selbstliebe? Stimmt das mit meiner Nächstenliebe? Und sind Selbstliebe und Nächstenliebe in richtiger Balance zueinander?

Jesus – ein Mann tut alles für die Liebe

Jesus war der Sohn Gottes, geboren als Mensch. Und Menschen sind sterblich und fehlerhaft. Auch ist jeder Mensch anders und hat seinen eigenen Charakter. Jesus predigte zu den Menschen und er predigte so, wie es seinem Charakter entspricht. Jesus predigte die Liebe, und wie es seinem Charakter entspricht predigte er sie in ihrer reinsten, höchsten und edelsten Form.

Jesus predigte an verschiedenen Orten, zu verschiedenen Zeiten, zu verschiedenen Themen, anlässlich verschiedener Ereignisse und Jesus sprach auch immer wieder in Gleichnissen.

Und Gleichnisse sind keine Vorschriften, die mit Zwang durchgesetzt werden und an die man sich zwanghaft zu halten hat, sondern eine Anregung, eine Leitlinie, ein Wegweiser, ein formuliertes Ziel. Und so lassen Gleichnisse auch Raum für unterschiedliche Interpretationen, je nach Anlass und je nach Situation. Damit ist nicht Beliebigkeit gemeint, sondern, um es mit einem Beispiel zu sagen, sich für das Gute einzusetzen erfordert einmal diese Handlung und einmal eine genau gegenteilige Handlung. Warum? Weil es eben zuallererst um das Gute geht.

Jesus hat nicht selbst seine Lebensgeschichte aufgeschrieben und auch keine anderen Schriften hinterlassen. Frühestens 30 Jahre nach dem Tode Jesu wurde mit der Niederschrift der Evangelien begonnen. Bis dahin hat man die Geschichte Jesu mündlich überliefert. (Vgl. Jesus von Nazareth: Die vier Evangelien – Religion – Kultur …www.planet-wissen.de › Kultur ›) und die Bibel wurde von etwa 40 Schreibern verfasst. (Vgl. Die Verfasser bzw. die Schreiber der Bibel – Die Struktur der Bibel …menora-bibel.jimdofree.com › f) In jedem Text also steckt auch die Persönlichkeit des Schreibers mit all seinen Fähigkeiten und mit all seinen Schwächen.

Immer wieder auch missverstehen die Menschen manche Botschaften von Jesus, indem sie grundsätzlich richtige Botschaften Ereignissen zuordnen für die sie nicht gedacht waren und für die sie daher auch nicht angemessen sind. Ein neutrales Beispiel: Wenn die Botschaft lautet, Eltern liebt eure Kinder, denn das brauchen sie und dann werden sie zu lieben Menschen, ist damit nicht gesagt und nicht gemeint, dass man kleine Kinder immer alles machen lassen soll wozu sie gerade Lust haben, denn dann zum Beispiel laufen sie auf die Straße und werden von einem Auto überfahren oder werden sie zu egoistischen sadistischen Erwachsenen.

Jesus lebte und lehrte das Gute und die Liebe. Aber seine Botschaften werden nicht nur missverstanden, weil man guter Absicht ist, aber es nicht besser weiß, sondern sie werden auch mit bösem Willen absichtlich aus dem Zusammenhang gerissen, uminterpretiert und sogar in ihr Gegenteil verkehrt.

Die Liebe und die Kirche

Papst Franziskus und viele der christlichen Kirchen predigen uns heute ständig, dass wir im Sinne der christlichen Liebe und Nächstenliebe auch die Bösen und das Böse lieben sollen, und mehr und mehr wird das zu ihrer wichtigsten und fast schon einzigen Botschaft.

Ich dagegen meine, dass wir die Bösen und das Böse nicht lieben sollen, und dass das auch nicht die Botschaft und die Lehre von Jesus ist, denn Jesus liebte nicht die Bösen und das Böse, sondern die Guten und die Liebe.

Und ich meine, die Vertreter der Kirche sollten zuallererst einmal dafür sorgen, dass nicht erwachsene Männer aus ihren eigenen Reihen Kinder sexuell lieben.

Vor allem aber sollten die Vertreter der Kirche, wenn sie uns wirklich im Sinne der christlichen Nächstenliebe lieben, zuallererst einmal alles dafür tun, uns vor den Bösen und dem Bösen zu beschützen, anstatt ständig von uns zu verlangen die Bösen und das Böse zu lieben.

Liebe deine Feinde!

  • 27 »Euch aber, die ihr mir wirklich zuhört, sage ich: Liebt eure Feinde und tut denen Gutes, die euch hassen.
  • 28 Bittet Gott um seinen Segen für die Menschen, die euch Böses tun, und betet für alle, die euch beleidigen.
  • 29 Wenn jemand dir eine Ohrfeige gibt, dann halte die andere Wange auch noch hin. Wenn dir einer den Mantel wegnimmt, dann weigere dich nicht, ihm auch noch das Hemd zu geben.
  • 30 Gib jedem, der dich um etwas bittet, und fordere nicht zurück, was man dir genommen hat. (Matthäus 5,38‒48)
    (https://www.biblegateway.com/passage/?search=Lukas%206%3A27-30%2CLukas%206%3A32-36&version=HOF)
  • 39 Ich aber sage euch: Verzichtet auf Gegenwehr, wenn euch jemand Böses antut! Mehr noch: Wenn dich jemand auf die rechte Wange schlägt, dann halte ihm auch die linke hin. (Klagelieder 3.27) (Johannes 18.22-23) (Römer 12.19) (Römer 12.21) (1. Petrus 2.20-23)
    (https://www.bibel-online.net/buch/neue_evangelistische/matthaeus/5/)

Ich würde Jesus gerne fragen, ob er das alles wirklich ganz genau so gesagt hat, in welchen Zusammenhängen er was ganz genau gesagt hat, was ganz genau er damit gemeint hat und wie das heute ganz genau in den verschiedenen Situationen anzuwenden ist. Genau zu sein ist dabei notwendig, denn andernfalls kann es einem selbst und seinen Liebsten das Leben kosten.

Auffällig ist, dass es vor allem die Feinde der christlichen Nächstenliebe sind, und die Feinde der modernen westlichen Welt, die ja auf dem Fundament der christlichen Nächstenliebe aufgebaut wurde, die nicht müde werden die Christen immer wieder darauf hinzuweisen, dass sie ja die christliche Nächstenliebe leben müssen.

Aber, wer selbst den Hass lebt soll nicht von anderen verlangen die Liebe zu leben, sondern zuerst einmal selbst damit anfangen die Liebe zu leben. Und Christen lieben nicht das Böse, mit gutem Grund also lieben die Christen nicht die Feinde der Liebe und der Nächstenliebe. Vor allem aber kann man nur hoffen und beten, dass die Christen nicht so dumm sind auf einen so simplen und bösen Trick hineinzufallen nach dem Motto: „Du musst mich lieben, damit ich dich erobern und unterwerfen kann.“

Jesus lehrte die Liebe in seiner schönsten, reinsten und höchsten Form. Aber heute missverstehen die Menschen vielfach diese Lehre. Sie glauben, sie müssten alles lieben, auch die Bösen und das Böse.

Aber wer die Bösen und das Böse liebt, ist mit einem Male selbst auf der Seite des Bösen und wird dann selbst Böse.

Es gibt im Sinne der Botschaft von Jesus mehr als genug Menschen in unserem Umfeld, hinsichtlich denen wir täglich üben können mehr und herzlicher und wahrhaftiger zu lieben: Unsere Ehepartner, Kinder, Lebenspartner, Eltern, Verwandten, Freunde, Arbeitskollegen, Nachbarn, Alten, Bedürftigen, Hilflosen, Behinderten, Kranken, Armen

Es gibt mehr als genug gute und wertvolle Menschen auf dieser Erde, die mehr Wertschätzung und Anerkennung von uns verdienen würden, die sie dringend brauchen würden und hinsichtlich denen wir unsere Liebesfähigkeit täglich schulen und ausbauen können, es muss nicht gleich die Liebe zu den Bösen sein.

Und wenn wir die Bösen lieben anstatt sie zu bekämpfen und zu begrenzen, dann weiten sie ihren Einfluss ungehemmt aus und dann herrschen und regieren Banditen, Verbrecher, Mafiosi, Faschisten, Islamisten, Diktatoren etc. die Welt. Und das ist das Gegenteil von dem was Jesus predigte und lebte und sich wünschte, denn die Liebe will nicht, dass sich das Böse ausbreitet.

Und obwohl immer wieder das Gegenteil behauptet wird: „Die Kreuzzüge waren eine not-wehrende, auch eine not-wendende und zugleich eine not-volle Reaktion auf die jahrhundertelang vorausgegangenen islamischen Aggressionen und Eroberungen.“ (Vgl. dazu, solange der Text nicht von den Linksfaschisten gesperrt wird, Dr. Theologie Spiritual Udo Hildenbrand: Kein Vergleich: Elf Fakten zur Gewalt im Islam, im Christentum und im Atheismus, https://philosophia-perennis.com/2017/07/03/kein-vergleich-elf-fakten/)

Bei allen Menschen, die heute ständig darauf herumreiten, dass wir unsere Feinde lieben sollen, für Menschen, die uns Böses antun Gottes Segen erbitten sollen, auf Gegenwehr verzichten sollen, auch noch die andere Wange hinhalten sollen und nach dem Mantel auch noch das Hemd hergeben sollen, frage ich mich zuallererst immer wie weit sie selbst das leben? Wie viel Leid sie selbst überhaupt schon erfahren haben, wie gelassen sie es ertragen haben und inwieweit sie denen, die ihnen dieses Leid zugefügt haben wirklich vergeben können, ihnen Gutes wünschen und ihnen Gutes tun?

„Wer hält schon wie lange echter Folter stand, und wer ist dann noch in der Lage und noch Willens seinen Folterern Gutes zu wünschen und Gutes zu tun?

Ich selbst weiß vor allem von einem, nämlich von Jesus. Und dann gibt es wohl noch einige, die nach seinem Vorbild handelten und handeln, von denen ich aber nichts weiß. Sehr viele sind es im Verhältnis zu den vielen Menschen auf dieser Erde jedenfalls nicht.

Ich denke, viele der Menschen, die diese von Jesus gelebte und gepredigte höchste und edelste Form der Liebe immer wieder vortragen und sie zu leben von ihren Mitmenschen penetrant einfordern, haben meistens selbst noch nicht wirklich schmerzhaftes Leid, welches ihnen böswillig zugefügt wurde, in ihrem Leben erfahren, sind oft wenig tiefgründige Menschen und moralisch oft sehr schwache Menschen. Viele von ihnen haben keine wirkliche eigene Erfahrung und lieben die Selbstdarstellung mit moralisch erhobenem Zeigefinger. Denn wohl alle, denen im Leben schon wirklich schmerzhaftes Leid von anderen Menschen böswillig zugefügt wurde, wissen, wie schwer es ist diese dann nicht zu hassen, ihnen zu vergeben und gar noch für sie zu beten und ihnen Gutes zu tun.

Die Menschen, denen im Leben tiefes Leid böswillig zugefügt wurde, sind wohl meist vor allem damit beschäftigt, damit in positiver Weise zurecht zu kommen und haben kein Interesse daran anderen belehrende Vorträge zu halten. Und die Menschen, die ernsthaft durchdenken was wirkliches Leid böswillig zugefügt für Konsequenzen hat, haben ebenfalls keine Motivation belehrende Predigten zu halten, sondern sind wohl von Mitgefühl für die Opfer und von Demut erfüllt.

Ich denke, Jesus sprach mit den Worten „Liebt eure Feinde!“ von der höchsten Form der Liebe und in der Art eines Leitbildes nach dem wir alle leben sollten und von einem Ziel nach dem wir alle streben sollten.

Und in unserem alltäglichen Leben gibt es auch diesbezüglich genug Anlässe und Situationen in denen wir uns an diese Worte von Jesus erinnern könnten und sollten, um dann dementsprechend zu denken und zu handeln.

Und während bei vielen von uns der Hass immer wieder fast schon aus den Mundwinkeln rinnt, stellt sich Jesus mit seinem Gesicht des Friedens und der Liebe hin und sagt zu uns: „Liebt eure Feinde!“

Darüber nachzudenken lohnt sich für jeden Einzelnen, denn er/sie reift daran, und für unsere christlich geprägten Gesellschaften ist es (wäre es) überlebenswichtig.

Jesus ließ sich für die Botschaft der Liebe kreuzigen, aber er hat das nie von jemand anderem verlangt, nicht einmal von den Aposteln, und er hat auch nie gesagt, dass er das von jedem einzelnen Menschen verlangt.

Wahrscheinlich also waren seine oben zitierten Worte ja gar nicht bezüglich der ganz schrecklichen Menschen und Situationen gemeint so wie wir das oben besprochen haben. „Liebt eure Feinde“ sagt ja nicht liebt eure Eroberer, Diktatoren und Folterer und lasst euch von ihnen alles gefallen.

Ich bin mir sicher, die Worte von Jesus sind nicht so zu verstehen und sollen nicht bedeuten, dass man Massenmörder ungehemmt wüten lässt, alle Frauen vergewaltigen lässt, alle Kinder schänden lässt, alle Männer foltern lässt und böse Eroberer alles erobern lässt.

Ich bin mir sicher, neben den schon bisher angeführten Beispielen geht es Jesus auch um unsere innere Haltung gegenüber den Bösen und dem Bösen. Und seine Botschaft lautet:

  • Lass dich auch im größten Schmerz und in der größten Verletzung nicht von Hass auf die Bösen erfassen, denn sonst bist auch du selbst nicht mehr ein Liebender, sondern ein Hassender.
  • Sei so demütig und lieb, dass du auch im größten Schmerz und mit der größten Verletzung nicht böse wirst.
  • Reagiere auf Böses, wann immer es möglich ist, mit Gutem. Und wenn du in deinem Leben darauf achtest, dann wird du täglich schier unendlich viele Möglichkeiten dafür finden.
  • Und in der Weite des Universums und in der verzeihenden Liebe Gottes, auf einer Erde mit Gut und Böse, Liebe und Hass, haben auch die Bösen ihren Platz als Teil dieser Erde, denn sie sind Teil dieser Erde.

Mit allen seinen Worten offenbart Jesus immer wieder sein liebendes Wesen. Er stellt die Liebe über alles und er empfiehlt uns dasselbe zu tun. Er stellt die Liebe, die Kraft des Erschaffens, über den Hass, die Kraft des Zerstörens. Er predigt die Nächstenliebe und lässt sich dafür töten. Damit gibt er uns ein sehr hohes Ziel vor, das höchste Ziel, welches ich mir denken kann. Und ich fühle in meinem Herzen, dass ich ihn verstehe:

Die Liebe steht über allem, die Liebe umfasst alles, sie integriert sogar die Bösen und das Böse, aber das bedeutet nicht, dass wir den Bösen und dem Bösen die Welt zur ungehemmten Ausbreitung überlassen müssen und sollen, denn die Liebe will nicht die Ausbreitung des Bösen, sie bekämpft es und sie begrenzt es.

Und ich selbst, ein fehlerhafter und einfacher Mann, kenne gegenüber Feinden, gegenüber Menschen die mich hassen und die mir schon Böses angetan haben, neben meiner Angst vor Ihnen und neben meinem Hass auf sie auch das Gefühl sie nicht zur Gänze und für immer zu verurteilen, sondern immer wieder auch tun sie mir leid mit ihrem Egoismus, mit ihrer Habgier und mit ihrer Liebe zum Bösen, und immer wieder fällt es mir zumindest für kurze Zeiten nicht schwer für sie zu beten und sie mit meiner Liebe geistig zu umhüllen.

Ich denke, Jesus wollte uns mit seinen Botschaften die Ausrichtung für unser Leben geben, dass wir weise und nicht primitive, großmütige und nicht kleinliche, liebende und nicht hassende Menschen werden sollen.

Und, auch bei den Bösen sind nicht alle grundsätzlich und für immer böse, da gibt es auch viele Verwirrte und viele Verführte, die man zurückholen kann zu den Guten und dem Guten.

Ich denke, die Botschaft von Jesus lautet: Schütze dich vor den Bösen, bekämpfe sie, wenn es nicht anders geht, aber hasse sie nicht bis in alle Ewigkeit und halte dich innerlich offen für eine Zeit des Vergebens und Verzeihens und einen Neuanfang im Miteinander.

Jesus und die Liebe

Das Wesen einer Religion erkennt man zuallererst an ihren Gründern.

Aus dem Gesicht von Jesus strahlt die Liebe.

Und das Bild, dass wir von Jesus in unseren Köpfen und Herzen haben ist wahr, denn zum einen erinnern wir uns in unserem Unterbewusstsein an ihn, zum anderen bringen gute, wahrhaftige und liebende Maler den unsterblichen Geist wahrheitsgemäß auf die Leinwand.

Die Liebe ist die Kraft, die auf dieser Erde am Meisten erschafft und das Wunderbarste erschafft.
Jesus gab sein Leben in Liebe für die Liebe.

Jesus und seine Botschaft der Liebe haben auch 2.000 Jahre nach seinem Leben noch Kraft, und so lange es diese Erde und Menschen gibt, wird diese Botschaft niemals mehr zu vernichten sein, wie finster die Zeiten auch immer sein mögen.

Die Liebe zu Gott

An erster Stelle in der Liebe sollte die Liebe zu Gott stehen.

Wenn die Liebe zu Gott an erster Stelle steht, dann ordnet sich alles andere ebenfalls nach dieser Liebe.

Wenn die Liebe zu Gott die erste Liebe ist, und nicht zum Beispiel die zum Alkohol, dann weiß man, wie man in guter Art und Weise seine Mitmenschen, Tiere, Pflanzen und die gesamte Schöpfung, von der wir ja ein Teil sind und die ja ein Werk Gottes ist, liebt.

Was ist Liebe

Was genau ist Liebe, habe ich mich über viele Jahre hinweg immer wieder gefragt? Und als kritischer Denker lehnte ich vieles, was man allgemein unter Liebe versteht, ab: Wenn ein Mann zu einer Frau sagt, „ich will mit dir Sex“, dann kann das doch nicht wirklich Liebe sein, war ich der Meinung. Liebe, wahre Liebe bedeutet doch, dass man für andere oder eine Sache sein Leben gibt, und oft, wenn die Menschen von Liebe sprechen, ist die eigentliche Antriebskraft genau geschaut doch Egoismus, „ich will … Sex“.

Erst während der Arbeit an diesen Texten hier begann ich mehr und mehr zu begreifen, dass es sehr wohl Ausdruck von tiefer Liebe sein kann, wenn jemand sagt, „ich will mit dir Sex“, dass es aber auch ebensogut sein kann, dass diese Worte kein Ausdruck von Liebe sind.

Ich begann zu begreifen, dass man Liebe nicht mit drei Worten definieren kann, oder besser gesagt, dass man Liebe sehr wohl mit drei Worten definieren kann, dass man sie mit schier unzählig vielen drei Worten definieren kann und dass diese Worte jedes Mal zutreffend und richtig sein können, ja vielmehr sogar ganz bestimmt zutreffend und richtig sind, und doch erfassen alle Worte immer nur einen winzig kleinen Teil der Wahrheit. Denn die Liebe ist für uns Menschen nie in seiner Gesamtheit erfassbar, dazu ist sie viel zu groß, tief, weit, bunt, vielfältig oder welche Worte der hilflose Schreiber dafür auch immer zu verwenden mag.

Die Liebe ist für uns Menschen auch nicht messbar. Es gibt auf dieser Erde kein von Menschen hergestelltes technisches Gerät mit dem wir Liebe messen könnten, um dann zu wissen: Anton liebt Berta mit 62,5 Einheiten, Berta liebt Anton mit 85,5 Einheiten.

Die Liebe ist für uns Menschen nicht erfassbar und nicht messbar, denn die Liebe ist keine materielle-körperliche Kraft, sondern eine seelische-geistige Kraft. Man kann die Liebe nicht angreifen und man kann sie nicht sehen.

Aber man kann die Liebe in ihrem materiellen Ausdruck erkennen: Eine Rose wird der Ehefrau überreicht. Ein phantastisches Essen wird dem Ehemann gekocht. Ein neuer Tennisschläger wird für den Sohn gekauft. Ein neues Kleid wird der Tochter geschenkt. Man erkennt, dass dieser Sessel vom Tischler mit Liebe gemacht wurde. Dass Peter verliebt ist sieht man ihm an, und aus Petras Gesicht strahlt die Liebe.

Man kann „die Liebe selbst“ nicht messen, nicht angreifen und nicht sehen, aber wir können die Liebe fühlen, spüren und empfinden.

Die Liebe ist ein Wunder.

Danksagung

Mir ist es, als hätte nicht ich alle diese Worte und Zeilen über die Liebe geschrieben, sondern als hätte es durch mich geschrieben.

Es sind also der Heilige Geist und die Engel, die durch mich geschrieben haben, und alle meine Texte sind genau so unvollständig wie ich unvollständig bin.

Alles was ich über die Liebe weiß verdanke ich meinen Eltern, Partnerinnen, Verwandten, Freunden, Lehrern und nicht zuletzt mir selbst, indem ich mich selbst und andere beobachte, darüber nachdenke, hinspüre und hinfühle.

Herzlichst,
mit aller Liebe, die ich in mir habe,
Dr. W. Zottler

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